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Dienstag, 5. März 2013

Nun muss nur noch eine

Gestern haben dann auch die Lämmer von Luna und Hexe den Weg ins Freie gefunden. Nun warten wir nur noch auf Luise!!

Luna hatten wir schon Samstag in ihr Ein-Zimmer-Appartement gebracht, denn Luna ist- naja, sagen wir mal - etwas speziell... Sobald der Lamm-Termin näher rückt, wird sie total hysterisch, wenn ein Lamm sich ihrem Euter nähert. Sie rennt dann wie eine Irre, wild um sich tretend, durch den Stall. Das ist weder gut für Luna, noch für die ungeborenen Lämmer. Für die kleinen Wollmonster, die schon durch den Stall laufen, sogar ausgesprochen gefährlich.
Außerdem sollte man Lunchen nicht in "freier Wildbahn" lammen lassen. Wagt es nämlich ein anderes Schaf, an dem Neugeborenen auch nur zu schnuppern, stuft Luna dieses Lamm sofort als "Gebraucht-Lamm" ein. Und Luna legt gesteigerten Wert auf "Neuware". Es ist dann ungeheuer schwierig, sie zu überreden, das Lamm doch noch anzunehmen. Da wir das ja inzwischen wissen, kommt sie in die Ablammbox, sobald sie das erste Mal durch den Stall "donnert".
Sonntagabend sah sie so aus, als ob es bald soweit wäre, hat dann aber wohl doch noch mal drüber nachgedacht. Zur 4.00 Uhr-Kontrolle lag sie friedlich widerkauend im Stroh und als wir zweieinhalb Stunden später zum Füttern kamen, lagen beide Lämmer satt und trocken neben ihrer stolzen Mama. Man staunt immer wieder, wie schnell das manchmal geht!



Dafür hat Hexe es deutlich spannender gestaltet. Schon mittags mochte sie nichts mehr fressen. Also ab in die Ablammbucht. Aber erst gegen 19.30 Uhr hatte sie die ersten Wehen. Um 21.30 Uhr war immer noch nichts, nicht mal die Fruchtblase und ich fing schon an, mir Sorgen zu machen. Bei Erstlammenden kann es ja gerne mal ein bissel komplizierter werden. Tja, und bei der 22.00 Uhr-Kontrolle war das erste Lamm schon da!!
Das arme Würmchen lag hinter seiner Mutter, die emsig damit beschäftigt war, das  Fruchtwasser aufzulecken! Okay, geht ja nix über 'ne saubere Box, aber das Kind wäre dann doch erstmal wichtiger...
Ich habe es ihr dann vor die Nase gelegt und man konnte tatsächlich sehen, wie bei dem Schaf der Groschen fiel. Oh, Kind! Sofort ließ sie ein "Mama-Blubbern" hören und begann, mit Feuereifer, das Lamm zu polieren.
20 Minuten später war dann auch Kind Nummer zwei auf der Welt. Da wusste sie dann aber, wie ihr Job aussieht.


Oh ja, beide haben je ein Mädel und einen Jungen und platzen fast vor Stolz!

Kommentare:

  1. Schön, dass es so gut lief, für die Geburt bei Luise drücken wir nochmal ganz fest die Daumen.
    :)

    Liebe Grüße
    Anne

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  2. Ich drück auch ganz feste die Daumen, dass alles gut geht.

    Liebe Grüße und herzlichen Glückwunsch zum Lämmersegen
    wünscht
    Karin

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