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Donnerstag, 22. Oktober 2015

Sorry...

...dass ich so lange nichts von mir habe hören (lesen) lassen. Aber irgendwie war dieses Jahr bisher nicht besonders freundlich zu uns...
Tatsächlich habe ich sogar vergessen, Spinn-Krimi Nummer 7 mit dem Titel "Familienmord" hier vorzustellen und das will etwas heißen...

Die Bücher sind übrigens das Einzige, was mir dieses Jahr Freude macht!
An dieser Stelle ganz, ganz herzlichen Dank an all meine treuen Leser! Ihr seit die Besten!

Im Frühjahr fing das Chaos schon an. Eigentlich hatte ich vor, mich dem hochaufgetürmten Mist in unserem Schafstall zu widmen, da musste meine Mutter ins Krankenhaus.
Normalerweise geht man ja davon aus, dass Menschen im Krankenhaus geholfen wird. Meiner Mum ging es jedoch schlechter und schlechter und ich pendelte eigentlich nur noch zwischen Krankenhaus und Computer hin und her. Warum Computer? Ich hatte Abgabetermine für meine Bücher...
Nach mehr als 6 Wochen Krankenhausaufenthalt und 2 missglückten Entlassungen (ein Mal habe ich sie am nächsten Tag wieder in die Notaufnahme gebracht, beim zweiten Mal der Rettungswagen, ganze 20 Minuten nach der Entlassung...) hat unser Hausarzt!!! ihr geholfen, indem er die 13!!! im Krankenhaus verordneten Medikamente auf 6 reduzierte... Schon nach ein paar Tagen ging es ihr deutlich besser, was sich zum Glück noch gesteigert hat. Für ihre 78 Lebensjahre mit den Herzproblemen, die sie hat, ist sie jetzt wieder richtig fit! Möge es noch lange so bleiben!

Nachdem unser Grundstück, das eine ganze Weile mehr eine Moorlandschaft ähnelte wieder so weit abgetrocknet war, dass ich einen nächsten Mistversucht wagen konnte, fiel ich prompt vom Misthaufen und verstauchte mir den rechten Fuß... Man macht sich vorher keine Vorstellung davon, wie lange die alltäglichsten Dinge dauern, wenn man einbeinig unterwegs ist... Lediglich das Schreiben klappte noch ohne Einschränkung :-).
Der Scherer, dem wir schon etliche Wochen hinterher telefoniert hatten, kam dann endlich eine Woche nach meinem Missgeschick. Notiz an mich selbst: Nie wieder mit verstauchtem Fuß Schafe einfangen - das macht es nicht besser - ganz im Gegenteil... Nach jetzt 10 Wochen ist der Fuß nämlich immer noch nicht wieder ganz in Ordnung.
Gleichzeitig zog der Göttergatte sich gleich 2!! Leistenbrüche zu, die unbedingt operiert werden mussten...
Also wieder dasselbe Spiel zwischen Krankenhaus und Computer. Nur dass ich dieses Mal beim Auto fahren heulen musste, weil es so weh tat...

Aber damit nicht genug. Unser Collie Connor wurde krank. Diagnose: Spondylose, mehrere leichte Bandscheibenvorfälle und Arthrose... Fortan war ich also auch noch ständig beim Tierarzt, damit die Collienase keine Schmerzen hatte.

Die bisherige Krönung des Ganzen, war dann die letzte Woche:
Montag Tierarzt.
Dienstag Zahnschmerzen, Dienstagnachmittag höllische Zahnschmerzen. Auf Zahnarztsuche begeben. Keinen gefunden, der mich sofort behandelt hätte... Bei einem wurde mir sogar ein Termin für Dezember angeboten!!! Mit Schmerzmitteln betäubt. Hat nicht geholfen. Schlaflose Nacht.
Mittwochmorgen wieder auf Zahnarztsuche begeben. Eine sehr nette Zahnärztin gefunden, die mich von dem schmerzenden Ding befreite!!!
Donnerstagmorgen Tierarzt. Donnerstagabend Lesung in Greetsiel. Meine erste "Solo-Lesung". Die war dann das Highlight der Woche. (Bericht folgt später.)
Freitag Kontrolle beim Zahnarzt. Alles in Ordnung. Wusste ich aber Donnerstag schon, sonst hätte ich nicht über eine Stunde lesen können :-)
Samstag Connor's Schmerzen wurden plötzlich schlimmer - ab zum Tierarzt.

Tja, und dann... Am Sonntagmorgen ging es Connor so schlecht, dass wir diese unglaublich schwere Entscheidung treffen mussten, ihn zu erlösen... Diejenigen unter Euch, die das auch schon durchmachen mussten, wissen was ich meine und wie es mir im Moment geht...

Running Bear's Connor McLeod 24.04.2005 - 18.10.2015

Nun hoffe ich inständig, dass wenigstens der Rest des Jahres ein wenig ruhiger für uns wird.
Langeweile wird total unterschätzt!!!

Donnerstag, 2. Juli 2015

Mord in Greetsiel

Endlich ist es soweit! Mein erstes gedrucktes Verlagsbuch erscheint!
Heute habe ich schon meine Autorenexemplare erhalten - ein tolles Gefühl.


Wer mag, kann hier schon vorbestellen: http://www.amazon.de/dp/395573272X

Am Wochenende werde ich ein paar "Texthäppchen" auf meiner Facebookseite "servieren".
Schaut doch mal vorbei.

Sonntag, 17. Mai 2015

Die Hexen von Torum

Es ist geschafft! Der zweite Band meiner magischen Ostfrieslandkrimis ist da, sowohl als Ebook wie auch als Printausgabe für die Freunde des gedruckten Buchs.
Ich hoffe, "Die Hexen von Torum" gefallen Euch und wünsche viel Spaß beim Lesen!


http://www.amazon.de/Die-Hexen-von-Torum-Ostfrieslandkrimi-ebook/dp/B00XRS5PMU/ref=pd_rhf_se_p_img_2

Sonntag, 3. Mai 2015

Feuermord

Oha, so lange habe ich hier schon nichts mehr geschrieben. 
Zu meiner Verteidigung sei gesagt: Ich war nicht faul. Soeben ist mein 6. Krimi um die Holtlander Spinngruppe erschienen. Und so sieht er aus:

 
Und den Amazon-Link gibt's auch gleich dazu:
http://www.amazon.de/Feuermord-Ostfrieslandkrimi-Susanne-Ptak-ebook/dp/B00X2KNOF8/ref=sr_1_15?ie=UTF8&qid=1430672221&sr=8-15&keywords=susanne+ptak
Für die ePub-Leser ist Feuermord auch bei Thalia, Buch.de, Kobo etc. erhältlich.

Aber damit nicht genug. Gerade schreibe ich an einem Krimi mit neuen Protagonisten, der diesmal in Greetsiel und Pilsum spielt. Meine neue Ermittlerin ist eine etwas unkonventionelle Rechtsmedizinerin im Ruhestand und es macht sehr viel Spaß, dieses Buch zu schreiben.

Gute Neuigkeiten habe ich auch für die Fans von Ann-Sophie Holtland. Band 2 "Die Hexen von Torum" ist aus dem Lektorat zurück. Jetzt muss ich mich "nur noch" mit der Setzerei herumquälen und dann werdet Ihr erfahren, wie es mit Rebecca und Simon weitergeht.

Nun bleibt mir nur noch, Euch allen einen schönen Sonntag zu wünschen und natürlich viel Spaß beim Lesen!

Freitag, 27. Februar 2015

Es gibt etwas zu gewinnen!

An alle, die noch keinen eReader besitzen:
In der neuen Ausgabe des "Leeraner" verlost Klarant-Verlag einen eReader mit meinem neuen Ostfrieslandkrimi "Hebammenmord" und zwei Mal das eBook "Hebammenmord"


https://www.nautic-hafen.de/facebook/derleeraner/book/Download/leeraner.pdf

Also mitmachen und viel Glück!


Dienstag, 17. Februar 2015

Hebammenmord

Heute geht es mal nur indirekt um Schafe.
Am Freitag erscheint mein neuer "Spinn-Krimi". Vorbestellt werden kann er schon jetzt.
Wer schon mal 'reinschnuppern möchte - auf meiner Webseite gibt es eine Leseprobe.
Ich hoffe, der "Neue" gefällt Euch und wünsche viel Spaß beim Lesen!





http://www.amazon.de/Hebammenmord-Ostfrieslandkrimi-Susanne-Ptak-ebook/dp/B00TOULYMU/ref=sr_1_11?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1424185312&sr=1-11&keywords=susanne+ptak

Riesig gefreut habe ich mich über einen Artikel in der Rheiderland-Zeitung:


Sonntag, 1. Februar 2015

Schafe melken...

Darüber, wie ich wohl meine Schafe zukünftig melken würde, hatte ich mir vorher keine Gedanken gemacht. Schließlich konnte ich ja melken - allerdings beschränkten sich meine Erfahrungen auf Kühe. Natürlich war mir klar, dass so ein Schafseuter deutlich kleiner ist und auch die Striche wesentlich kürzer als die von Kühen - aber wie winzig die Striche teilweise wirklich sind, stellte ich dann bei meinen ersten Versuchen fest.
Um es gleich vorweg zu nehmen - ich scheiterte kläglich.
Als April und Dawn etwas über 10 Wochen alt waren, beschlossen wir, die beiden nachts von ihren Müttern zu trennen, damit ich morgens die Milch bekäme.
Gesagt - getan. Allerdings war ich nach der ersten Trennungsstunde fast schon bereit, mein Vorhaben aufzugeben. Man macht sich keine Vorstellung davon, wie laut ein Lamm brüllen kann, dem seine Milchbar entzogen wurde.
Willow und Cloud hingegen waren äußerst dankbar, endlich einmal Ruhe vor den inzwischen doch schon recht großen Quälgeistern zu haben. Ihre erleichterten Blicke ließen mich das Geschrei der Lämmer ertragen.

Am nächsten Morgen betraten wir voller Tatendrang den Stall, bewaffnet mit Reinigungstüchern für die Euter, Vormelkbecher und Melkbecher. Cloud sollte die erste sein, weil sie die bravere von beiden war.
Schnell war das Halfter übergestreift und Cloud auf die Stallgasse geführt. Der Göttergatte hielt sie fest - was aber eigentlich gar nicht nötig war - und ich warf mich auf den Boden und begann mit der Reinigung des Euters.
Einigermaßen überrascht stellte ich fest, dass nur noch eine Euterhälfte Milch hatte. Da aber keine Entzündung festzustellen war, ging ich davon aus, dass April sich einfach nur an einer Hälfte gütlich getan hatte und die andere darum jetzt trocken war. Auf die Idee, dass Cloud vielleicht schon einmal eine Entzündung hatte, bevor sie zu uns kam und dass diese Euterhälfte darum "kaputt" war, kam ich nicht. Das fand ich erst im nächsten Jahr heraus, als sie Zwillinge bekam und wir plötzlich ein Flaschenlamm hatten... Aber dazu schreibe ich ein anderes Mal.
Cloud stand wie ein Stein, während ich an ihrem Euter herumfummelte. Nachdem alles sauber war, nahm ich den Vormelkbecher, atmete nochmal tief durch und griff beherzt zu. Nichts! Es kam absolut nichts! Dabei hatte ich mir doch vorher angelesen, dass man im Gegensatz zum Kühe melken, nicht "strippt", sondern den Strich mit Daumen und Zeigefinger am Euteransatz abdrückt und dann mit den restlichen Fingern die Milch nach unten herausdrückt. Als ich es las, klang es ganz einfach. Nur leider hatte da nicht gestanden, dass es Schafe gibt, deren Striche so kurz sind, dass gar kein Platz für die restlichen Finger ist...
In meiner gnadenlosen Arroganz stufte ich Cloud als "unmelkbar" ein, beschloss kurzerhand, sie noch ein paar Wochen ihrem Quälgeist auszuliefern und dann musste Willow "dran glauben".
Nun bekam mein Mann alle Hände voll zu tun, denn Willow dachte gar nicht daran, einfach still zu stehen. Dennoch gelang es mir, ein paar Tropfen Milch abzumelken! Willow hatte deutlich längere Striche als Cloud, deren Zitzen ich mehr unter dem Begriff "Pickel" einordnen würde. Dennoch war es schier unmöglich, auf dem Boden knieend, mit vorgehaltenem Melkbecher hinter einem sich mit allen Klauen zur Wehr setzenden Schaf her zu rutschen.
Mir wurde klar, dass das ohne einen Melkstand nichts werden würde. Darum wurden in diesem Jahr die Lämmer zwar wirklich sehr kräftig, dank Mamamilch - Käse gab's allerdings noch keinen...