Seiten

Sonntag, 15. Juli 2012

Award

Da hab' ich doch glatt zweimal den Award "Liebster Blog" verliehen bekommen!!!
Lieben Dank an Astrid und Katja!!!
Ich verspreche hoch und heilig, dass ich mich noch diese Woche darum kümmern werden, ihn meinerseits weiter zu reichen, denn ich finde das eine wirklich tolle Sache. Bloß die Zeit ist im Moment ein bissel knapp. Jetzt muss ich auch gleich wieder in die Käseküche.
Nochmals vielen Dank und liebe Grüsse
Sanne

"Auswildern" der Lämmer

So richtig hab' ich ja nicht mehr dran geglaubt, aber am Ende haben wir den Weidezaun doch noch fertig bekommen!!!! Und, hey, es war sogar Strom auf den Litzen!!! Inzwischen bin ich aber schon wieder heilfroh, dass wir uns die Mühe gemacht haben, Festzaun zu ziehen, denn der Strom ist natürlich nicht immer da...
Wie auch immer, Samstag konnten wir dann endlich die Lämmer zur Weide bringen. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Denn natürlich ist kein Schaf dieser Erde wild drauf, zum ersten Mal freiwillig auf einen Hänger zu laufen. Aber mit viel Mühe, noch mehr gutem Zureden und noch viiiiiieeeel mehr Futter, hatten wir am Ende 11 von 15 verladen. Die vier verbliebenen lungerten in respektvollem Abstand zum Hänger in der Gegend 'rum, ließen sich dann aber doch mit Futter heranlocken und wurden kurzerhand von meinem Mann gegriffen und ins Auto gestopft.
Bin ich froh, dass der Wagen eine abwaschbare Plastikladefläche hat! Man macht sich ja gar keine Vorstellung davon, was aus 4 kleinen Schafen am hinteren Ende so alles herauskommt...
Die Fahrt zur Weide dauert zum Glück nur 2 Minuten. Todesmutig setzte ich Wagen und Hänger rückwärts in die Weide, ohne den frisch gezogenen Zaun zu demolieren!!! Ich bin schon mit dem Auto echt schlecht im Rückwärtsfahren, aber wenn da noch ein Hänger dran ist - Himmel!
Wir haben dann den Zaun wieder geschlossen und konnten in aller Seelenruhe die Lämmer vom Hänger und aus dem Wagen lassen. Toll!
Tja, und dann kamen wir leider nicht mehr von der Weide 'runter, denn die Viecher dachten nicht im Traum daran, sich auch nur einen Meter vom Wagen weg zu bewegen. Denen war die große Weide schlichtweg unheimlich - sie wollten wieder nach Hause!
Mit Hilfe von Freundin und Nachbarin Silke, einem Eimer Futter und einem Fahrrad nebst Klingel, gelang es uns irgendwann dann doch, die Wollis zur anderen Weideseite zu treiben. Diese Aktion hat tatsächlich länger gedauert, als das Verladen!
Nachdem der Wagen aus der Weide und das Tor wieder geschlossen war, kamen die Lämmer gleich wieder zurück gerannt. Sie haben dort auch den Rest des Samstags und den kompletten Sonntag verbracht, vermutlich in der Hoffnung, dass wir sie wieder nach Hause holen.
Inzwischen haben sie aber die Tatsache, dass ständig Gras zu Verfügung steht, zu schätzen gelernt und stromern munter über die komplette Weide. Sie werden noch einmal am Tag zugefüttert, da das Gras überständig ist und darum nicht so viel Nährwert hat. Außerdem bleiben sie auf diese Weise handzahm und man kann gut kontrollieren, ob irgendeiner nicht in Ordnung ist.  Einen Teil der Truppe muss der "Chef" aber regelmäßig höchstpersönlich zum Füttern abholen.
Blöd ist nur, dass es im Moment ständig regnet. Die armen Viecher bekommen bestimmt bald Schwimmhäute zwischen den Klauen. Die Suffolk-Mixe nehmen das Wetter sehr gelassen, die beiden Ostfriesen sind aber offenbar wasserscheu. Die stehen oft angewidert in der Gegend 'rum und wünschen sich wohl ein Dach über dem Kopf...
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf - irgendwann wird bestimmt noch Sommer...

Es gibt Futter!!!!

Der "Chef" und die Nachzügler

Fütterung der Raubtiere



Mittwoch, 20. Juni 2012

Angst um "Sir Finley"

Riesengroße Sorgen machte uns am Wochenende unser heißgeliebter Wensleydale-Longwool-Bock "Sir Finley of Wensleydale", liebevoll "Fips" genannt.
Freitag bei der Abendfütterung war noch alles in Ordnung. Lautes Geblöke im Stall, dazwischen die "Fanfare" von Finley - der ist wirklich gut bei Stimme. Und wie gewohnt, stürzte er sich auch gierig auf's Futter.
Während wir die Mädels melkten, legte er sich dann aber plötzlich hin. Eigentlich nicht so verwunderlich, wenn Fips nicht das gefräßigste Schaf unter der Sonne wäre. Normalerweise steht er während der gesamten Melkzeit neben dem Törchen, durch das die gemolkenen Schafe wieder hereinkommen. Denn manche Mädels verlassen den Melkstand nur äußerst widerwillig und es braucht ein Leckerchen, um sie wieder in den Stall zu verfrachten. Da hofft der Bock natürlich, dass für ihn auch etwas abfällt.
Als wir mit dem Melken fertig waren und die Trenngatter herausgenommen hatten, zog er sich in die hinterste Ecke des Stalls zurück und hatte ganz offensichtlich Bauchkrämpfe.
Okay, erstmal zum guten alten Hausmittel Kräuterschnaps gegriffen, hilft fast immer. Doch nach einer Stunde zeigte sich keine Veränderung. Der Tierarzt musste her. Da der jedoch noch durchs Emsland gondelte, empfahl er noch eine weitere Dosis Alkohol, die aber auch nichts brachte.
Um 21.00 Uhr kam dann endlich Jan, unser Tierarzt und untersuchte Finley, der sich inzwischen in einem echt jämmerlichen Zustand befand.
Da die Symptome so plötzlich auftraten, befürchtete Jan eine Darmverschlingung, obwohl er dass in seinen 30 Jahren Tierarztpraxis wohl noch nie erlebt hatte. Er vermutete, dass Finley die Nacht voraussichtlich nicht überleben würde. Natürlich behandelte er Fips trotzdem, vor allen Dingen gegen die Bauchkrämpfe.
Meine einzige Hoffnung war, dass Finley einer der "Totgesagten" unseres Tierarztes ist, die haben nämlich für gewöhnlich eine ziemlich hohe Lebenserwartung. Wie z.B. "Cloud", die nach der ersten Lammung mit Ketose da lag und die auch die Nacht nicht überleben sollte. Sie hat danach noch zweimal gelammt, bis wir uns von ihr trennen mussten, weil das Euter kaputt war. Oder Nachbars inzwischen 12 Jahre alter Hund, der seinen 10. Sommer nicht überleben sollte...
Nicht dass mich jetzt jemand falsch versteht. Unser Tierarzt ist absolute Spitzenklasse! Er ist halt nur lieber etwas pessimistischer, als zu viel Hoffnung zu machen. Ist die Freude hinterher umso größer.
Nach einer echt üblen Nacht, ging ich Samstagmorgen mit Herzklopfen in den Stall. Sir Finley lebte! Und er fraß sogar. Dann aber legte er sich doch wieder hin und hatte auch wieder Krämpfe.
Also nochmal den Tierarzt bestellt, der ehrlich erstaunt war, dass der Bock nicht gestorben war. 
Nach nochmaliger Behandlung war Finley dann so richtig am Ende, schon durch den ganzen Stress. Wir mussten wieder bangen. 
Am Sonntagmorgen dachte ich wirklich, dass er den Tag nicht überleben würde. Er lag nur noch, hatte eiskalte Ohren und drehte beim Anblick von Heu angewidert den Kopf weg. Lediglich Wasser soff er gierig.
Weil er ja Samstagmorgen das letzte Mal gefressen hatte, nahm ich an, dass nun der Pansen schlapp machte. Darum beschloss ich gegen Mittag, es noch einmal mit einer Dosis Pansenstimulanz zu versuchen. Falsch machen konnte ich nun auch nichts mehr. 
Und dann kam ich mit meinem pansenstimulanzgefüllten Drencher in den Stall und blieb wie angewurzelt in der Stalltür stehen. Finley stand mitten zwischen seinen Damen und schmetterte mir seine Fanfare entgegen!!!
Rasch den Drencher zur Seite gelegt und stattdessen Heu hingeworfen. Er stürzte sich so gierig darauf, dass die umstehenden Mädels erschrocken zur Seite sprangen. Ich war so erleichtert, dass ich gleich losgeheult habe.
Seit dem geht es ihm hervorragend, aber ich beobachte ihn immer noch mit Argusaugen. Keine Ahnung, was es war und wodurch es kam. Überfressen kann er sich nicht haben. Sie waren noch auf der alten Weide und zuviel Kraftfutter kann er auch nur bekommen, wenn die Mädels in den Hungerstreik treten. Und das ist so wahrscheinlich wie Schnee am 4. Juli. Giftpflanzen gibt's bei uns am Haus auch nicht. 
Vermutlich werde ich es nie erfahren und kann nur hoffen, das sowas nie wieder passiert.


Samstag, 9. Juni 2012

Nackedeis

Gestern war es endlich soweit - der Scherer war da! Jetzt hab' ich einen ganzen Stall voll "tapezierter Skelette".
Da die Milchschafe grundsätzlich jedes Futterkörnchen in die Milch stecken - wofür ich ihnen ja auch dankbar bin - sehen die im Sommer immer schrecklich aus.
Und wie jedes Jahr, wenn wir scheren, wird es natürlich saukalt... Hoffentlich holen sich die Damen keinen Schnupfen.
Tapezierte Skelette

Nun habe ich mal wieder einen Riesenberg Wolle, der sich aber nach dem Sortieren noch um etliche Kilos reduziert. Also, wer dringend Wolle braucht: € 3,-- pro Kilo plus Versandkosten.
Wenn ich es irgendwie schaffe, fotografiere ich mal ein bissel Wolle, damit ihr sehen könnt, welch tolle Pelze meine Mädels so durch die Gegend tragen.
Das ist so ungefähr die Hälfte der "Ernte"

Obwohl ich eigentlich Arbeit bis über die Ohren habe, musste ich trotzdem heute erstmal ein paar "Sir-Finley-Locken" waschen. Himmel, ist der Kerl 'ne Pottsau. So schmutziges Waschwasser hab' ich noch nie gehabt. Da könnte ich gleich die Weide mit güllen...
Nun hängen die Locken über der Wanne zum trocknen. Ich bin echt gespannt wie die sich spinnen lassen!

Da wir grundsätzlich keine halben Sachen machen, haben wir auch die Collies scheren lassen! Scherz beiseite, es musste sein. Da die Herren nur noch einen Kondenzstreifen hinterlassen und nicht mehr zu sehen sind, sobald  ich die Hundebürste 'rauskrame, war die Colliewolle irrsinnig verfilzt. Die musste einfach 'runter, bevor da noch Hautprobleme entstehen. Aber ich gestehe, ich hab' erst mal geheult, als ich mit den beiden Nackedeis wieder im Auto saß. Hoffentlich wächst das alles schnell wieder nach. Ich bin nun mal kein Kurzhaar-Hunde-Fan.
Langhaar-Collies im Sommer-Look

Die letzten Wochen waren unglaublich stressig. Den Computer habe ich nur einmal am Tag angemacht, um Bestellungs-Mails auszudrucken. Darum habe ich auch meinen blog links liegen lassen müssen.

Schon in der Woche vor Pfingsten bin ich aus der Käseküche eigentlich nur zum Melken 'rausgekommen, denn am Pfingstmontag waren wir mit unserem Käse auf dem Logabirumer Mühlenfest. Dort waren wir im Oktober schon. Es ist eine tolle Atmosphäre mit all den kleinen Verkaufsständen rund um die Mühle und wir haben super verkauft. Auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht. Lediglich ein paar Kunden, die einen etwas weiteren Weg mit dem Fahrrad hatten, trauten sich nicht, den Käse bei der Wahnsinns-Hitze so lange ungekühlt zu transportieren.

Am Sonntag darauf waren wir dann im Heimatmuseum Leer. Diese Einladung hatte ich eigentlich nur angenommen, um ein bisschen die Werbetrommel für uns zu rühren, denn mit dem Ab-Hof-Verkauf klappt das immer noch nicht so richtig. Mit einem guten Verkauf hatte ich eigentlich nicht gerechnet. Die Aktion hieß zwar "Markt im Museum", aber wer kauft schon Käse im Museum? Tja, ich kenne jetzt die Antwort - die Leeraner. Den letzten Käse haben wir sogar noch nach Ende der Veranstaltung, beim Einladen unseres Krempels, aus der Kühltasche verkauft.

Donnerstag war dann die "Behörde" vor Ort. Betriebskontrolle!!!! Diesmal das volle Programm, mit Probennahme und Tierhaltungs-Kontrolle. Mir war ganz schön mulmig, weil wir immer noch nicht misten konnten. Normalerweise kommt der Mist vor der Aussaat mit auf den Mais-Acker. Bloß diesmal standen zu dieser Zeit überall noch Ablamm-Boxen 'rum und nun können wir erst misten, wenn unsere Heuwiese gemäht ist und das Zeugs da hin kann.
Aber offenbar bin ich nicht die einzige, die noch Mist im Stall hat. Wir sind ohne Beanstandung abgenommen worden. Nun müssen nur noch die beiden genommenen Proben in Ordnung sein, wovon ich aber einfach mal ausgehe. Wobei - man kann sich gar nicht vorstellen, auf was für Ideen diese Behörden kommen. Zum Beispiel sagte mir unser ausgesprochen netter Lebensmittelkontrolleur, dass auf meiner Etikettierung das Wörtchen "bis" fehlt und zwar bei "Mindestens haltbar". Wird das bei der genommenen Probe beanstandet, wird ein GUTACHTEN!!!!!! erstellt!!!!!! Und dieses Gutachten kostet mich dann €150,-- und zwar pro genommener Probe!!!! Ich fasse es einfach nicht. Wie irre ist das denn? Wie schon gesagt, unser Lebensmittelkontrolleur ist zum Glück sehr nett...

Den nächsten "Auftritt" haben wir am 30.06. auf dem Bauernmarkt in Leer. Der war letztes Jahr auch richtig gut. Bin mal gespannt wie es diesmal wird.

Freitag, 25. Mai 2012

Da waren es nur noch 15

Letzten Sonntag sind 30 Lämmer in ihr neues Zuhause umgezogen.
Sie leben jetzt in Menslage auf 7 ha Weide. Ich wollte, ich hätte auch so viel Land.
Die Mädels werden dort, als zukünftige Mutterschafe, ein schönes Leben haben.
Im Eifer des "Lämmerschleppens" haben wir total vergessen, Fotos zu machen. Echt ärgerlich, denn es sah bestimmt witzig aus, wie ich die dicken Suffolk-Mixe aus der Box gegriffen und meinem Mann oder Helmut, dem neuen Besitzer, in den Arm gedrückt habe. Mein Kreuz fand es allerdings nicht so lustig, dass ich 30 Wollmöpse zwischen 15 und 20 kg gestemmt habe...

Nun habe ich endlich ordentlich Milch und die Käseproduktion kommt jetzt voll in Fahrt. Wurde auch höchste Zeit. So spät waren wir noch nie dran. Mit dem Schnittkäse hinke ich immer noch 3 Wochen hinterher. Immerhin muss der ja eine ganze Weile reifen, damit er richtig gut schmeckt. Aber alles andere kann zügig produziert werden.

Nun müssen nur noch die 15 "Übriggebliebenen" auf die Sommerweide. Aber wir haben diesen blöden Zaun immer noch nicht fertig. Irgendwas kommt immer dazwischen, oder geht schief und wenn es ein Zaunpfahl ist, der umfällt, sobald man eine Krampe einschlägt.
Ich tröste mich damit, dass er irgendwann fertig ist und das wir das nächstes Jahr nicht machen müssen.

Dienstag, 15. Mai 2012

Lara

Eigentlich wollte ich in diesem Jahr nur Lotta behalten. Sie entstand bei einem "Unfall". Ein Ostfriesen-Lammbock hatte sich selbständig gemacht und  war zufällig auf die gerade bockige Loretta getroffen...
Aber der Rest der Lämmerbande besteht ja aus Suffolk-Ostfriesen und ist von daher nicht gerade erste Wahl für den Melkstand. Und wenn ich irgendwas im Moment überhaupt nicht brauche, sind es noch mehr Schafe.
Nun ist es aber nicht immer so, dass die "Auserwählte", die bleiben darf,  auch gleichzeitig der absolute Liebling ist. Das ist nun mal meine Lara.
Lara ist Luna's Tochter. Ich hatte schon berichtet, dass Luna, die eigentlich mein "Milchmonster" ist, kurz nach der Geburt ihrer Lämmer, Probleme mit der Milch hatte und nur das Böckchen trinken ließ. Also bekam Lara 3 Tage lang die Flasche. Tja, und seitdem sagt sie "Mama" zu mir...
Ganz anders als die beiden anderen Flaschenkinder, ist sie allerdings nicht auf Futter fixiert - bekommt sie ja inzwischen wieder reichlich von Mama und aus dem Futtertrog - sondern sie will kuscheln! Lara ist ein absolutes Schmuseschaf. Sowas kann ich doch nicht weggeben. Außerdem braucht Lotta ja eine Spielgefährtin, wenn die anderen Lämmer weggehen, jawohl!
Und, wer weiß, vielleicht finde ich in 2 Jahren ja heraus, dass ich das Supermilchschaf gezüchtet habe...

Ist sie nicht einfach nur entzückend?


Samstag, 5. Mai 2012

Der erste Weidegang

Man sollte ja meinen, dass so ein Schaf total glücklich ist, wenn es auf die Weide darf. Aber die Lämmer tun sich anfangs doch immer recht schwer, den sicheren Stall zu verlassen.
Die Mütter sehen einfach nur Gras und wetzen los. Sollen die Lämmer doch zusehen, wie sie klar kommen. Bisher haben wir die kleinen Wollmöpse immer hinter den Mütter her geschleppt, schon um das Gebrüll zu vermeiden. Aber 45 Lämmer schleppt man einfach nicht mehr...
So haben wir also das Lämmergeschrei über uns ergehen lassen und abgewartet. Einige Mütter haben dann auch tatsächlich nach ihren Kindern geschaut, nachdem sie gierig das erste Gras 'runtergewürgt hatten.
Nach zwei Tagen Weidegang trauten sich dann endlich alle Lämmer nach draußen. Bis auf die beiden Flaschenlämmer. Die mussten wir höchstpersönlich ins Freie bugsieren.

Eigentlich sollten die ältesten Lämmer schon längst auf der Sommerweide sein. Aber da wir hier weidetechnisch komplett abgesoffen waren, ist noch nicht mal der Zaun repariert. Nu ist sie wieder trocken und ich hoffe mal, dass das auch so bleibt, denn langsam wird's echt eng im Stall und ich brauche ganz dringend mehr Milch.

Erstmal ganz uninteressiert tun und den Zaun kontrollieren

Nö, doch lieber wieder in den Stall

Da hilft nur noch ein Schubs in die richtige Richtung

Geschafft, alle draussen


Onkel Finley