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Dienstag, 22. Dezember 2015

Frohe Weihnachten

Nun ist es schon wieder soweit. Weihnachten hat quasi schon einen Fuß in der Tür und steht nicht nur davor. Eigentlich schade, denn mir ist das Liebste an Weihnachten der Beginn der Adventszeit. Alles scheint dann irgendwie ruhiger und gemütlicher abzulaufen - vermutlich in Vorbereitung auf den kurz vor dem eigentlichen Fest ausbrechenden Weihnachtsstress...
Trotz aller weihnachtlichen Hektik liest man doch gerade jetzt allerlei Besinnliches oder auch Rührseliges, besonders in den sozialen Netzwerken.
Und selbstverständlich will auch ich mich da nicht ausschließen und möchte einfach mal DANKE sagen.
Danke, an all die Menschen, die meine Bücher lesen!
Ihr seid meine persönlichen Weihnachtselfen. Denn Ihr habt mir meinen größten Wunsch erfüllt und mir die Möglichkeit gegeben, den tollsten Job dieser Erde zu machen und auch noch davon leben zu können, was immer mein Traum war.
Für mich selbst wünsche ich mir jetzt, dass ich noch viele Ideen für Geschichten habe, die Euch gefallen werden.
Euch allen wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben.
Möge das neue Jahr Glück und Gesundheit für Euch bereithalten.


Ich spendiere noch ein bisschen Schnee vom letzten Jahr
 


Dienstag, 1. Dezember 2015

Mord in Wiesmoor

Es ist soweit! Doktor Josefine Elisabeth Brenner ermittelt wieder! Diesmal bei Eis und Schnee während eines Strickworkshops auf einem ostfriesischen Bauernhof. Natürlich - wer hätte es gedacht? - stolpert sie prompt wieder über eine Leiche.
Auch Enkelin Jessica und Mops Sir Toby sind wieder mit von der Partie, ebenso wie die Kommissare Coordes und Toben.

Der Vorverkauf für E-Book und Taschenbuch startet am 4.12., Veröffentlichungstermin ist der 14.12.

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und Spannung!

Sonntag, 29. November 2015

Schwarze Facebook-Schafe

Grundsätzlich mag ich Facebook ja sehr. Ich habe viele Menschen aus vergangenen Zeiten wiedergefunden - oder sie mich - was mich sehr freut. Außerdem habe ich liebe Freundinnen und Kolleginnen gefunden, die zwar quasi um die Ecke wohnen, die ich aber in der "freien Wildbahn" vermutlich nie kennenglernt hätte.
Und natürlich ist Facebook eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit, meine Bücher vorzustellen :-).

Da ich manchmal recht abenteuerlustig bin - sofern es keinen körperlichen Einsatz meinerseits erfordert - nehme ich auch hin und wieder Freundschaftsanfragen an, deren Herkunft nicht gleich ganz offensichtlich ist.
So war es auch bei dem kanadischen Tierarzt.
Vor einigen Wochen schickte er mir eine Anfrage, bedachte mich aber auch gleich mit einer Nachricht, in der er sich vorstellte: Er sei Witwer mit einer 8jährigen Tochter und da ihn seine Arbeit und die Erziehung des Töchterleins sozialkontaktmäßig doch sehr einschränken würde, er überdies auch nicht verreisen könne, suche er nach kulturellem Austausch via Facebook.
Nun stuft das weibliche Gehirn einen alleinerziehenden Vater, dessen Hobbys Golfspielen und Kinobesuche mit der Tochter sind, als potentiell ungefährlich ein. Dennoch habe ich immer im Hinterkopf, dass das Internet an sich ja recht geduldig ist was die eine oder andere Lüge betrifft...
Wir tauschten also ein paar nette PNs aus, in denen er mir von seiner Arbeit als Tierarzt, Fachrichtung Pferde, erzählte.
Auf die Nachfrage, wo denn genau in Kanada er leben würde, bekam ich allerdings nie eine Antwort. Nun ja, manche Leute nehmen es mit der Privatsphäre halt sehr genau, wobei Kanada nun nicht gerade klein ist...
Nach 14 Tagen wurden die Nachrichten plötzlich seltsam. Er schrieb theatralische Sätze über die Bedeutung von Freundschaften und betonte stets, wie wichtig ihm doch unsere Freundschaft sei und wie sehr sie sein Leben bereichern würde. Öhm, ja ... wusste ich jetzt auch nicht wirklich, was ich darauf schreiben sollte...
Während ich noch darüber nachdachte, ob ich diese, sich etwas merkwürdig entwickelnde Freundschaft womöglich beenden sollte, schrieb er mir plötzlich, dass er ein tolles Jobangebot in Australien habe und für mehrere Wochen dorthin ginge.
Auf meine Frage, was denn wohl mit Töchterchen, deren Namen ich bis heute nicht erfahren habe, passieren würde, gab es keine Antwort. Dafür wurden die Nachrichten aber wieder normaler. Er berichtete von seiner Arbeit und der Farm, auf der er war. Meine Bitte, doch mal ein Foto zu posten, wurde allerdings ignoriert.
Letzte Woche ging es dann wieder mit dem Freundschaftsgesülze los.
Vorgestern kam eine ellenlange Nachricht, deren Inhalt mein doch eher übersichtliches Englisch an seine Grenzen stoßen ließ. Es ging um das Verladen von Verkaufspferden, das gute Geschäft, welches sich mit weltweitem Pferdeverkauf machen ließe und irgendwelche Steuern, die in Australien noch vor dem Verkauf der Pferde zu entrichten seien. Hallo! Ich kenne mich ja schon mit deutschen Steuern nicht aus!
Habe ich dem guten Mann also geschrieben, dass mein Englisch für solche Ausführungen nicht reichen würde.
Heute schrieb er mir dann, dass das doch ganz einfach sei. Er biete mir ein Geschäft an! Ich solle ihm doch mal eben 5.000 Pfund überweisen und bekäme dafür eine 15%ige Beteiligung... Die Frankfurter Bank, die die Transaktion möglichst schnell über die Bühne bringen würde, nannte er gleich dazu...
Ich habe ihn natürlich sofort blockiert, frage mich allerdings: Gibt es tatsächlich Leute, die auf so was reinfallen???

Seit gestern habe ich auch einen neuen FB-Freund. Amerikaner mit asiatischer Abstammung, dem Namen nach zu urteilen. Dummerweise habe ich keine Ahnung von asiatischen Namen - ich dachte es sei eine Frau :-D
Schon in der ersten PN teilte er mir mit, dass er seit 4 Jahren Witwer ist und sein 14jähriger Sohn in England studiert. Der arme Junge wird dort furchtbar gemobbt, weil er keine Mutter mehr hat und er hat eigentlich nur über E-Mail Kontakt zu ihm...
Jetzt überlege ich, ob ich den Typen gleich blockiere oder ob ich mal abwarte, wie lange es dauert bis der die Kohle für ein Flugticket nach England von mir haben will...

Ein Hoch auf die Blockierfunktion!!

Ich wünsche Euch allen eine schöne Adventszeit mit lieben Menschen und ohne Betrüger

Freitag, 30. Oktober 2015

Lesung in Greetsiel

So, wie versprochen, hier die "Nachlese" zur Lesung in Greetsiel.



Eigentlich war ich schon eine Woche vorher total aufgeregt. Immerhin war das meine erste "Solo"-Lesung. Bisher waren immer Kollegen zur Verstärkung an meiner Seite.
Auch wenn ich an diesem Tag die "Alleinunterhalterin" war - Verstärkung hatte ich dennoch. Meine liebe Kollegin Moa Graven bot an, mich zu fahren und mir seelischen und moralischen Beistand zu leisten. Außerdem war Mama noch mit von der Partie - was sollte da schief gehen?
Ich nehme die Spannung gleich raus - es ging tatsächlich nix schief :-)
Meine neue Zahnärztin hatte am Vortag Spitzenarbeit geleistet - ich war völlig schmerzfrei und ohne Schwellung!
Das Wetter war unter aller Kajüte - es schüttete was der Himmel nur hergab. Trotzdem hatten fast 30 Krimibegeisterte dem Regen getrotzt! Dabei hatten mir die Veranstalter schon vorher gesagt, dass ich bei dem Wetter mit 20 Besuchern ganz schön weit vorne liegen würde :-)
Was ich bisher noch nie erlebt hatte: Schon vor der Lesung wollten viele Gäste ein Buch kaufen! Ich hatte so viel mit dem Signieren der Bücher zu tun, dass ich meine Nervosität völlig vergaß...
Etwas mulmig wurde mir dann doch noch, als ich endlich auf die recht imposante Bühne musste...
Im ersten Moment fühlt man sich da doch etwas verloren.


Auch wenn man auf dem Bild kein Mikrofon sieht - ich musste nicht brüllen :-D. Sie haben im Haus der Begegnung ein "Headset". Ziemlich praktische Sache, auch wenn ich erst mal meine liebe Mühe hatte, das Ding aufzusetzen. Es verhedderte sich ständig in meinen Haaren, was aber zur Belustigung der Gäste beitrug...
Nachdem ich mich erfolgreich mit der Technik auseinandergesetzt hatte, erzählte ich zuerst, wie man von der Schafskäserin zur Krimi-Autorin wird. Ich denke, dass hat dem Publikum gefallen.
Dann las ich 4 Kapitel aus "Mord in Greetsiel", was ja Sinn macht, wenn man schon mal in Greetsiel liest.
Da noch keiner der Gäste durch Ermüdungserscheinungen auffällig wurde, bot ich an, noch einen Kurzkrimi aus "Ostfriesennebel" zu lesen, was großen Anklang fand.
Nach fast 1 1/2 Stunden Lesung durfte ich mich dann über anhaltenden Applaus freuen!
Auf der Fahrt nach Hause war ich dann richtig glücklich, dass ich nicht selbst fahren musste! Man glaubt ja gar nicht, wie anstrengend es sein kann, etwas vorzulesen!
Noch mal vielen Dank, liebe Moa!
Alles in allem - für mich war es ein ganz, ganz toller Abend und ich lese gerne wieder in Greetsiel!



Donnerstag, 22. Oktober 2015

Sorry...

...dass ich so lange nichts von mir habe hören (lesen) lassen. Aber irgendwie war dieses Jahr bisher nicht besonders freundlich zu uns...
Tatsächlich habe ich sogar vergessen, Spinn-Krimi Nummer 7 mit dem Titel "Familienmord" hier vorzustellen und das will etwas heißen...

Die Bücher sind übrigens das Einzige, was mir dieses Jahr Freude macht!
An dieser Stelle ganz, ganz herzlichen Dank an all meine treuen Leser! Ihr seit die Besten!

Im Frühjahr fing das Chaos schon an. Eigentlich hatte ich vor, mich dem hochaufgetürmten Mist in unserem Schafstall zu widmen, da musste meine Mutter ins Krankenhaus.
Normalerweise geht man ja davon aus, dass Menschen im Krankenhaus geholfen wird. Meiner Mum ging es jedoch schlechter und schlechter und ich pendelte eigentlich nur noch zwischen Krankenhaus und Computer hin und her. Warum Computer? Ich hatte Abgabetermine für meine Bücher...
Nach mehr als 6 Wochen Krankenhausaufenthalt und 2 missglückten Entlassungen (ein Mal habe ich sie am nächsten Tag wieder in die Notaufnahme gebracht, beim zweiten Mal der Rettungswagen, ganze 20 Minuten nach der Entlassung...) hat unser Hausarzt!!! ihr geholfen, indem er die 13!!! im Krankenhaus verordneten Medikamente auf 6 reduzierte... Schon nach ein paar Tagen ging es ihr deutlich besser, was sich zum Glück noch gesteigert hat. Für ihre 78 Lebensjahre mit den Herzproblemen, die sie hat, ist sie jetzt wieder richtig fit! Möge es noch lange so bleiben!

Nachdem unser Grundstück, das eine ganze Weile mehr eine Moorlandschaft ähnelte wieder so weit abgetrocknet war, dass ich einen nächsten Mistversucht wagen konnte, fiel ich prompt vom Misthaufen und verstauchte mir den rechten Fuß... Man macht sich vorher keine Vorstellung davon, wie lange die alltäglichsten Dinge dauern, wenn man einbeinig unterwegs ist... Lediglich das Schreiben klappte noch ohne Einschränkung :-).
Der Scherer, dem wir schon etliche Wochen hinterher telefoniert hatten, kam dann endlich eine Woche nach meinem Missgeschick. Notiz an mich selbst: Nie wieder mit verstauchtem Fuß Schafe einfangen - das macht es nicht besser - ganz im Gegenteil... Nach jetzt 10 Wochen ist der Fuß nämlich immer noch nicht wieder ganz in Ordnung.
Gleichzeitig zog der Göttergatte sich gleich 2!! Leistenbrüche zu, die unbedingt operiert werden mussten...
Also wieder dasselbe Spiel zwischen Krankenhaus und Computer. Nur dass ich dieses Mal beim Auto fahren heulen musste, weil es so weh tat...

Aber damit nicht genug. Unser Collie Connor wurde krank. Diagnose: Spondylose, mehrere leichte Bandscheibenvorfälle und Arthrose... Fortan war ich also auch noch ständig beim Tierarzt, damit die Collienase keine Schmerzen hatte.

Die bisherige Krönung des Ganzen, war dann die letzte Woche:
Montag Tierarzt.
Dienstag Zahnschmerzen, Dienstagnachmittag höllische Zahnschmerzen. Auf Zahnarztsuche begeben. Keinen gefunden, der mich sofort behandelt hätte... Bei einem wurde mir sogar ein Termin für Dezember angeboten!!! Mit Schmerzmitteln betäubt. Hat nicht geholfen. Schlaflose Nacht.
Mittwochmorgen wieder auf Zahnarztsuche begeben. Eine sehr nette Zahnärztin gefunden, die mich von dem schmerzenden Ding befreite!!!
Donnerstagmorgen Tierarzt. Donnerstagabend Lesung in Greetsiel. Meine erste "Solo-Lesung". Die war dann das Highlight der Woche. (Bericht folgt später.)
Freitag Kontrolle beim Zahnarzt. Alles in Ordnung. Wusste ich aber Donnerstag schon, sonst hätte ich nicht über eine Stunde lesen können :-)
Samstag Connor's Schmerzen wurden plötzlich schlimmer - ab zum Tierarzt.

Tja, und dann... Am Sonntagmorgen ging es Connor so schlecht, dass wir diese unglaublich schwere Entscheidung treffen mussten, ihn zu erlösen... Diejenigen unter Euch, die das auch schon durchmachen mussten, wissen was ich meine und wie es mir im Moment geht...

Running Bear's Connor McLeod 24.04.2005 - 18.10.2015

Nun hoffe ich inständig, dass wenigstens der Rest des Jahres ein wenig ruhiger für uns wird.
Langeweile wird total unterschätzt!!!

Donnerstag, 2. Juli 2015

Mord in Greetsiel

Endlich ist es soweit! Mein erstes gedrucktes Verlagsbuch erscheint!
Heute habe ich schon meine Autorenexemplare erhalten - ein tolles Gefühl.


Wer mag, kann hier schon vorbestellen: http://www.amazon.de/dp/395573272X

Am Wochenende werde ich ein paar "Texthäppchen" auf meiner Facebookseite "servieren".
Schaut doch mal vorbei.

Sonntag, 17. Mai 2015

Die Hexen von Torum

Es ist geschafft! Der zweite Band meiner magischen Ostfrieslandkrimis ist da, sowohl als Ebook wie auch als Printausgabe für die Freunde des gedruckten Buchs.
Ich hoffe, "Die Hexen von Torum" gefallen Euch und wünsche viel Spaß beim Lesen!


http://www.amazon.de/Die-Hexen-von-Torum-Ostfrieslandkrimi-ebook/dp/B00XRS5PMU/ref=pd_rhf_se_p_img_2