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Donnerstag, 2. Juli 2015

Mord in Greetsiel

Endlich ist es soweit! Mein erstes gedrucktes Verlagsbuch erscheint!
Heute habe ich schon meine Autorenexemplare erhalten - ein tolles Gefühl.


Wer mag, kann hier schon vorbestellen: http://www.amazon.de/dp/395573272X

Am Wochenende werde ich ein paar "Texthäppchen" auf meiner Facebookseite "servieren".
Schaut doch mal vorbei.

Sonntag, 17. Mai 2015

Die Hexen von Torum

Es ist geschafft! Der zweite Band meiner magischen Ostfrieslandkrimis ist da, sowohl als Ebook wie auch als Printausgabe für die Freunde des gedruckten Buchs.
Ich hoffe, "Die Hexen von Torum" gefallen Euch und wünsche viel Spaß beim Lesen!


http://www.amazon.de/Die-Hexen-von-Torum-Ostfrieslandkrimi-ebook/dp/B00XRS5PMU/ref=pd_rhf_se_p_img_2

Sonntag, 3. Mai 2015

Feuermord

Oha, so lange habe ich hier schon nichts mehr geschrieben. 
Zu meiner Verteidigung sei gesagt: Ich war nicht faul. Soeben ist mein 6. Krimi um die Holtlander Spinngruppe erschienen. Und so sieht er aus:

 
Und den Amazon-Link gibt's auch gleich dazu:
http://www.amazon.de/Feuermord-Ostfrieslandkrimi-Susanne-Ptak-ebook/dp/B00X2KNOF8/ref=sr_1_15?ie=UTF8&qid=1430672221&sr=8-15&keywords=susanne+ptak
Für die ePub-Leser ist Feuermord auch bei Thalia, Buch.de, Kobo etc. erhältlich.

Aber damit nicht genug. Gerade schreibe ich an einem Krimi mit neuen Protagonisten, der diesmal in Greetsiel und Pilsum spielt. Meine neue Ermittlerin ist eine etwas unkonventionelle Rechtsmedizinerin im Ruhestand und es macht sehr viel Spaß, dieses Buch zu schreiben.

Gute Neuigkeiten habe ich auch für die Fans von Ann-Sophie Holtland. Band 2 "Die Hexen von Torum" ist aus dem Lektorat zurück. Jetzt muss ich mich "nur noch" mit der Setzerei herumquälen und dann werdet Ihr erfahren, wie es mit Rebecca und Simon weitergeht.

Nun bleibt mir nur noch, Euch allen einen schönen Sonntag zu wünschen und natürlich viel Spaß beim Lesen!

Freitag, 27. Februar 2015

Es gibt etwas zu gewinnen!

An alle, die noch keinen eReader besitzen:
In der neuen Ausgabe des "Leeraner" verlost Klarant-Verlag einen eReader mit meinem neuen Ostfrieslandkrimi "Hebammenmord" und zwei Mal das eBook "Hebammenmord"


https://www.nautic-hafen.de/facebook/derleeraner/book/Download/leeraner.pdf

Also mitmachen und viel Glück!


Dienstag, 17. Februar 2015

Hebammenmord

Heute geht es mal nur indirekt um Schafe.
Am Freitag erscheint mein neuer "Spinn-Krimi". Vorbestellt werden kann er schon jetzt.
Wer schon mal 'reinschnuppern möchte - auf meiner Webseite gibt es eine Leseprobe.
Ich hoffe, der "Neue" gefällt Euch und wünsche viel Spaß beim Lesen!





http://www.amazon.de/Hebammenmord-Ostfrieslandkrimi-Susanne-Ptak-ebook/dp/B00TOULYMU/ref=sr_1_11?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1424185312&sr=1-11&keywords=susanne+ptak

Riesig gefreut habe ich mich über einen Artikel in der Rheiderland-Zeitung:


Sonntag, 1. Februar 2015

Schafe melken...

Darüber, wie ich wohl meine Schafe zukünftig melken würde, hatte ich mir vorher keine Gedanken gemacht. Schließlich konnte ich ja melken - allerdings beschränkten sich meine Erfahrungen auf Kühe. Natürlich war mir klar, dass so ein Schafseuter deutlich kleiner ist und auch die Striche wesentlich kürzer als die von Kühen - aber wie winzig die Striche teilweise wirklich sind, stellte ich dann bei meinen ersten Versuchen fest.
Um es gleich vorweg zu nehmen - ich scheiterte kläglich.
Als April und Dawn etwas über 10 Wochen alt waren, beschlossen wir, die beiden nachts von ihren Müttern zu trennen, damit ich morgens die Milch bekäme.
Gesagt - getan. Allerdings war ich nach der ersten Trennungsstunde fast schon bereit, mein Vorhaben aufzugeben. Man macht sich keine Vorstellung davon, wie laut ein Lamm brüllen kann, dem seine Milchbar entzogen wurde.
Willow und Cloud hingegen waren äußerst dankbar, endlich einmal Ruhe vor den inzwischen doch schon recht großen Quälgeistern zu haben. Ihre erleichterten Blicke ließen mich das Geschrei der Lämmer ertragen.

Am nächsten Morgen betraten wir voller Tatendrang den Stall, bewaffnet mit Reinigungstüchern für die Euter, Vormelkbecher und Melkbecher. Cloud sollte die erste sein, weil sie die bravere von beiden war.
Schnell war das Halfter übergestreift und Cloud auf die Stallgasse geführt. Der Göttergatte hielt sie fest - was aber eigentlich gar nicht nötig war - und ich warf mich auf den Boden und begann mit der Reinigung des Euters.
Einigermaßen überrascht stellte ich fest, dass nur noch eine Euterhälfte Milch hatte. Da aber keine Entzündung festzustellen war, ging ich davon aus, dass April sich einfach nur an einer Hälfte gütlich getan hatte und die andere darum jetzt trocken war. Auf die Idee, dass Cloud vielleicht schon einmal eine Entzündung hatte, bevor sie zu uns kam und dass diese Euterhälfte darum "kaputt" war, kam ich nicht. Das fand ich erst im nächsten Jahr heraus, als sie Zwillinge bekam und wir plötzlich ein Flaschenlamm hatten... Aber dazu schreibe ich ein anderes Mal.
Cloud stand wie ein Stein, während ich an ihrem Euter herumfummelte. Nachdem alles sauber war, nahm ich den Vormelkbecher, atmete nochmal tief durch und griff beherzt zu. Nichts! Es kam absolut nichts! Dabei hatte ich mir doch vorher angelesen, dass man im Gegensatz zum Kühe melken, nicht "strippt", sondern den Strich mit Daumen und Zeigefinger am Euteransatz abdrückt und dann mit den restlichen Fingern die Milch nach unten herausdrückt. Als ich es las, klang es ganz einfach. Nur leider hatte da nicht gestanden, dass es Schafe gibt, deren Striche so kurz sind, dass gar kein Platz für die restlichen Finger ist...
In meiner gnadenlosen Arroganz stufte ich Cloud als "unmelkbar" ein, beschloss kurzerhand, sie noch ein paar Wochen ihrem Quälgeist auszuliefern und dann musste Willow "dran glauben".
Nun bekam mein Mann alle Hände voll zu tun, denn Willow dachte gar nicht daran, einfach still zu stehen. Dennoch gelang es mir, ein paar Tropfen Milch abzumelken! Willow hatte deutlich längere Striche als Cloud, deren Zitzen ich mehr unter dem Begriff "Pickel" einordnen würde. Dennoch war es schier unmöglich, auf dem Boden knieend, mit vorgehaltenem Melkbecher hinter einem sich mit allen Klauen zur Wehr setzenden Schaf her zu rutschen.
Mir wurde klar, dass das ohne einen Melkstand nichts werden würde. Darum wurden in diesem Jahr die Lämmer zwar wirklich sehr kräftig, dank Mamamilch - Käse gab's allerdings noch keinen...





Samstag, 24. Januar 2015

Meine ersten Lämmer

Wenn ich in den letzten Jahren eins gelernt habe - Schwergeburten finden vorzugsweise in den frühen Morgenstunden statt...
Leider wusste ich das am 30 März 2007 noch nicht und so war ich voll freudiger Erwartung, als Willow am späten Nachmittag erste Anzeichen von Wehen zeigte. Immer wieder schlich ich leise in den Stall um nachzusehen, ob sich endlich etwas tat. Doch vergeblich. Entweder lag Willow schwer atmend in der Gegend herum oder sie grub das Stroh in der Box um. Inzwischen weiß ich, dass dieses übermässige Graben meiste ein deutliches Anzeichen dafür ist, dass etwas nicht stimmt. Damals hatte ich aber leider keine Ahnung. Mein Wissen über Lammung beruhte lediglich auf angelesener Theorie.
Es war schon fast zwei Uhr morgens, als endlich die Fruchtblase erschien! Natürlich dachte ich, dass nun bald alles überstanden sei, doch das war ein großer Irrtum. Es passierte nämlich überhaupt nichts mehr. Schaf fraß fröhlich sein Heu und machte keine Anstalten mehr, irgendein Lamm auf die Welt zu bringen.
Da ich gelesen hatte, dass zwischen dem Austritt der Fruchtblase und der eigentlichen Geburt maximal eine Stunde liegen sollte, beschloss ich, den Tierarzt anzurufen. Ich tat es mit klopfendem Herzen, denn ich hatte den Mann noch nie gesehen. Johann-Heinrich hatte ihn empfohlen und mir die Nummer gegeben. Und wer ruft schon gerne in aller Herrgottsfrühe bei einem wildfremden Menschen an - auch wenn der Tierarzt ist.
Zu meiner Überraschung meldete er sich aber schon nach dem zweiten Klingeln und war auch sofort hellwach - beneidenswert... Er versprach, so schnell wie möglich zu kommen. Trotzdem gehören diese zwanzig Minuten zu den längsten meines Lebens. Offenbar hatte Willow nun doch Schmerzen und sie routierte wieder durch die Box, warf sich hin, stand wieder auf. Ich war einer Panik nahe und hätte beinahe vor Erleichterung geheult, als endlich der Wagen des Tierarztes in unsere Einfahrt einbog.
Ein paar Minuten später hatte er das erste Lamm geholt. Es war leider tot und vermutlich auch der Grund für die Geburtsprobleme. Doch zum Glück "flutschte" gleich noch ein weiteres hinterher. Ein Mädchen und es lebte! Ich war überglücklich und Willow ebenfalls.
Wir bauten Willow und ihrer Tochter noch schnell ein eigenes "Appartement", denn Cloud war überaus interessiert an dem Lämmchen, was Willow überhaupt nicht witzig fand. Sie mutierte zur Furie! Darum hielten wir es für besser, die Schafe zu trennen. Nachdem der Nabel der Kleinen desinfiziert war und wir uns versichert hatten, dass sie getrunken hatte, konnten wir endlich ins Bett. Draußen wurde es schon hell. Wir tauften die Kleine "Dawn".
Trotz dieser Erfahrung sah ich Clouds Lammung relativ gelassen entgegen. Es müsste ja schon mit dem Teufel zugehen, wenn ich bei nur zwei Schafen zwei Schwergeburten haben würde.
Was soll ich sagen? Es ging mit dem Teufel zu...
Vier Tage später machte ich gegen dreiunzwanzig Uhr noch den letzten Kontrollgang. Da sah ich, wie Cloud die Box umgrub. In diesem Moment schwante mir schon Böses.
Wieder gegen zwei Uhr morgens trat die Fruchtblase aus. Zuerst schien dann auch alles normal zu laufen, denn ich konnte kleine Klauen sehen. Aber dann ging es nicht weiter. Mir schien es, als sei das Lamm irgendwie zu groß. Da ich furchtbare Angst hatte, dass das Lamm nicht überleben würde, beschloss ich, nochmal den Schlaf unserers Tierarztes zu stören.
Leider schlief der gar nicht, sondern war bei einem anderen Patienten und es bestand keine Chance, dass er kurzfristig kommen konnte. Ich geriet in Panik. Doch Jan beruhigte mich. "Du willst doch Schafe züchten", stellte er fest. "Dann lernst du das jetzt. Wenn ich für jedes Lamm kommen muss, lohnt sich das ja gar nicht."
Stellt euch jetzt bildlich diese Situtation vor: Schaf liegt am Boden, ich mit den Händen im Schaf, der Göttergatte hält das Telefon an mein Ohr über das der Tierarzt mir Anweisungen gibt...
Es hat geklappt! Nur wenige Minuten später zog ich unter ungeheurer Kraftanstrengung einen Riesenbrocken auf die Welt. Wir nannten sie "April" und sie lebt immer noch bei uns.