Für die, die heimatLIVE sehen können: Morgen um 17.00 Uhr in heimatHEUTE sind unsere Wollis zu bewundern.
Frau Brinkmann hat mir gemailt, dass irgendwann auch noch ein 8minütiges Portrait kommt! Außerdem hat sie mich beruhigt, denn die Aufnahmen sind wohl schön geworden! Freut mich natürlich riesig!
Mittwoch, 19. September 2012
Sonntag, 16. September 2012
Guck mal, wir sind im Fernsehen...
... ist der Slogan des Regionalsenders "heimatLIVE". Leider nur über Internet für EWE-DSL-Kunden. Aber wir sind am Donnerstag dabei!
Letzten Donnerstag rückte Frau Brinkmann von heimatLIVE mit ihrer Kamera-Ausrüstung hier an und filmte munter etliche Stunden in der Käseküche, am Verkaufswagen und natürlich im Stall.
Womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte, war, dass ich auch verkabelt wurde und auch noch was sagen musste!
Eigentlich kann ich ja reden, wie ein Wasserfall, aber sobald einem einfällt, dass da eine Kamera mitläuft - Blutleere im Gehirn! Resultat: wirres Gestammel...
Ich konnte mich tatsächlich nicht mehr erinnern, warum Menschen mit Laktoseintoleranz Schafs- und Ziegenmilch vertragen. Und normalerweise kann Schafskäser sowas 'runterbeten, wenn man ihn morgens um 5.00 Uhr aus dem Tiefschlaf holt. Dient es doch der Werbung.
Frau Brinkmann war allerdings sehr geduldig und hatte auch ganz offenbar viel Spaß an der Sache. Vor allen Dingen an unseren Wolligen.
Unsere technisch interessierten Mädels, Holly und Hope, haben auch prompt das Objektiv abgeschlabbert. Und obwohl daraufhin die Linse vom Schafschnodder befreit werden musste, kamen die gemachten Schafsnasen-Aufnahmen sehr gut an.
Alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht und war wirklich interessant. Nun hoffe ich mal, dass ich mich nicht all zu dusselig angestellt habe und was brauchbares dabei herausgekommen ist. Am Ende wird eh alles auf 3 - 4 Minuten zusammen geschnitten. Und schließlich sollen die Leute ja meinen Käse kaufen und nicht meine nicht vorhandenen schauspielerischen Qualitäten bewundern.
Im November werden wir evtl. nochmal was über Wollverarbeitung drehen!
Und wenn dann vielleicht eines schönen Tages der NDR hier auftauchen sollte, bin ich ja schon Fernsehprofi...
Letzten Donnerstag rückte Frau Brinkmann von heimatLIVE mit ihrer Kamera-Ausrüstung hier an und filmte munter etliche Stunden in der Käseküche, am Verkaufswagen und natürlich im Stall.
Womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte, war, dass ich auch verkabelt wurde und auch noch was sagen musste!
Eigentlich kann ich ja reden, wie ein Wasserfall, aber sobald einem einfällt, dass da eine Kamera mitläuft - Blutleere im Gehirn! Resultat: wirres Gestammel...
Ich konnte mich tatsächlich nicht mehr erinnern, warum Menschen mit Laktoseintoleranz Schafs- und Ziegenmilch vertragen. Und normalerweise kann Schafskäser sowas 'runterbeten, wenn man ihn morgens um 5.00 Uhr aus dem Tiefschlaf holt. Dient es doch der Werbung.
Frau Brinkmann war allerdings sehr geduldig und hatte auch ganz offenbar viel Spaß an der Sache. Vor allen Dingen an unseren Wolligen.
Unsere technisch interessierten Mädels, Holly und Hope, haben auch prompt das Objektiv abgeschlabbert. Und obwohl daraufhin die Linse vom Schafschnodder befreit werden musste, kamen die gemachten Schafsnasen-Aufnahmen sehr gut an.
Alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht und war wirklich interessant. Nun hoffe ich mal, dass ich mich nicht all zu dusselig angestellt habe und was brauchbares dabei herausgekommen ist. Am Ende wird eh alles auf 3 - 4 Minuten zusammen geschnitten. Und schließlich sollen die Leute ja meinen Käse kaufen und nicht meine nicht vorhandenen schauspielerischen Qualitäten bewundern.
Im November werden wir evtl. nochmal was über Wollverarbeitung drehen!
Und wenn dann vielleicht eines schönen Tages der NDR hier auftauchen sollte, bin ich ja schon Fernsehprofi...
Freitag, 7. September 2012
Die Deckzeit hat begonnen
| Ja, bei uns möchte auch der Bock auf den Melkstand - schließlich gibt's da was zu Fressen... |
Allerdings war Finley von Anfang an ein Sorgenkind.
Nach ungefähr einer Woche wurde er plötzlich krank, fraß nicht und hatte Fieber. Der sofort herbeigerufene Tierarzt meinte, dass sei eine Umstellungsinfektion. Er wurde im neuen Stall mit Bakterien konfrontiert, auf die sich das Immunsystem erstmal einstellen musste. Wegen des Fiebers hat der Tierarzt dann aber vorsichtshalber Penicillin gespritzt. Keine Minute später fiel Finley plötzlich um und röchelte nur noch! Himmel, war ich in Panik! Und auch unseren Tierarzt habe ich noch nie so rennen sehen. Er sagte nur "anaphylaktischer Schock" und sprintete davon, um kurz darauf mit der nächsten Spritze wieder aufzukreuzen. Offenbar hatte er das Richtige erwischt und schon kurz nach Gabe der Spritze ging es Finley wieder besser. Auch die Infektion hatte er zwei Tage später heil überstanden.
Als nächstes fiel mir auf, dass der gute Fips im Gegensatz zu unseren Ostfriesen-Böcken ziemlich schlecht "bestückt" war. Also das, worauf es bei einem zukünftigen Deckbock ankommt, war nicht besonders gut ausgebildet. Darum habe ich mal beherzt zugegriffen und - nur Wolle!!!! Kein Familiensilber im Beutelchen!!!
Auch benahm er sich nicht so, wie die anderen Böcke, die schon richtige Rüpel waren und ständig irgendwelche Rangeleien austrugen. Finley sah sich das Ganze immer nur an und drehte sich dann fast angewidert weg. So langsam machte ich mir echt Sorgen, ob das denn mit meiner Wensley-Dairy-Zucht was werden würde.
Im Januar kam der Tierarzt zum Impfen. Natürlich habe ich ihn gleich genötigt, Finley's Männlichkeit zu überprüfen. "Alles wie es muss", war die Antwort. "Vielleicht ein bissel klein, aber für Nachwuchs sollte er sorgen können."
Allgemeines Aufatmen, aber natürlich kein Grund, im Frühjahr unseren Scherer, der selbst mal Wensleydales gezüchtet hat, auch nochmal nachschauen zu lassen. Der nun wieder lachte sich fast schlapp, als ich ihm von meinen Bedenken berichtete, und erklärte mir, dass er früher bei den Böcken auch echte "Spätzünder" gehabt und sich die gleichen Sorgen gemacht hätte. Dennoch fühlte auch er vorsichtshalber nochmal nach und meinte dann, ich dürfe mich auf Wensleydale-Nachwuchs im nächsten Jahr freuen.
Sir Finley wäre aber nicht Sir Finley, wenn er uns nicht doch noch einen gehörigen Schrecken eingejagt hätte. Nachzulesen unter Angst um Sir Finley
Letze Woche war er dann wieder total merkwürdig drauf. Aber nicht so richtig krank, mehr verwirrt. Ob er wohl...? Also flugs den Markierstift aus dem Schrank geholt und dem Bock die Brust angemalt. Findet er übrigens total toll! Mit halbgeschlossenen Augen steht er da und lässt sich anpinseln. Wedelt mit dem Schwanz wie ein Lämmchen.
Und schon abends wurde ich hiermit belohnt:
Inzwischen hat er schon 2 Mädels "vernascht" und ich hoffe, dass die anderen jetzt bald nachlegen, damit die Lammsaison nicht wieder so unendlich lang wird. Ich persönlich würde ja 5 Lammungen pro Tag, 4 Tage hintereinander, bevorzugen. Damit wäre mein Bedarf an nächtlichen Stallbesuchen bei Minustemperaturen deutlich gedeckt. Aber vermutlich lassen sie mich wieder 6 Wochen rennen...
Samstag, 25. August 2012
Wollwaschgang
Da hat mir doch die liebe Brigitte/beyenburgerin bei ihrem letzen Besuch hier (den ich übrigen wieder sehr genossen habe) ein "Kardiertier" geliehen *jubel*!
Tja, nun muss ich natürlich Wolle waschen wie verrückt, um genug "Futter" für's Tierchen zu haben.
Zum Trocknen der Wolle habe ich mir schon vor Jahren zwei Rahmen gebaut, die ich mit Kaninchendraht bespannt habe. Klappt toll, weil von allen Seiten Luft drankommt. Und nun habe ich beim letzten Platzregen festgestellt, dass die Dinger super zum Wolle waschen sind. Na ja, besser spät als nie...
Der Haken ist natürlich, dass es ohne Regen nicht funktioniert. Aber ansonsten, Wolle ausbreiten, auf den nächsten Wolkenbruch warten - fertig. Danach nochmal in warmes Prilwasser, damit am Ende nicht zu viel Lanolin drin ist.
Dafür besitze ich einen echt tollen Wäschestampfer, den mir auch Brigitte organisiert hat. Kurz in die Wäscheschleuder, ebenfalls Beute von Brigitte (Himmel, wo wäre ich mit meiner Wollverarbeitung ohne Brigitte???), wieder auf die Rahmen und trocknen lassen. Alles in allem sehr zeit- und energiesparend.
Letzte Woche hat mich die Großwetterlage komplett ausgebremst. Heute gab's aber ein paar nette Gewitter mit ordentlich Regen.
Hier die Fotos vom heutigen "Vorwaschgang"
Tja, nun muss ich natürlich Wolle waschen wie verrückt, um genug "Futter" für's Tierchen zu haben.
Zum Trocknen der Wolle habe ich mir schon vor Jahren zwei Rahmen gebaut, die ich mit Kaninchendraht bespannt habe. Klappt toll, weil von allen Seiten Luft drankommt. Und nun habe ich beim letzten Platzregen festgestellt, dass die Dinger super zum Wolle waschen sind. Na ja, besser spät als nie...
Der Haken ist natürlich, dass es ohne Regen nicht funktioniert. Aber ansonsten, Wolle ausbreiten, auf den nächsten Wolkenbruch warten - fertig. Danach nochmal in warmes Prilwasser, damit am Ende nicht zu viel Lanolin drin ist.
Dafür besitze ich einen echt tollen Wäschestampfer, den mir auch Brigitte organisiert hat. Kurz in die Wäscheschleuder, ebenfalls Beute von Brigitte (Himmel, wo wäre ich mit meiner Wollverarbeitung ohne Brigitte???), wieder auf die Rahmen und trocknen lassen. Alles in allem sehr zeit- und energiesparend.
Letzte Woche hat mich die Großwetterlage komplett ausgebremst. Heute gab's aber ein paar nette Gewitter mit ordentlich Regen.
Hier die Fotos vom heutigen "Vorwaschgang"
Freitag, 17. August 2012
Gute Nachrichten vom Landkreis
Offenbar haben wir hier in Leer unglaubliches Glück mit den Behörden. Hier arbeiten wohl noch denkende Menschen, die den Bezug zur Realität noch nicht verloren haben.
Gestern rief der Herr vom Landkreis an und teilte uns mit, dass die Laborproben unserer Kläranlage in Ordnung waren. Ein Wert war wohl etwas erhöht, aber noch im grünen Bereich.
Und nun kommt der Hammer! Sie werden uns nicht jedes Jahr beproben! Wir sollen lediglich mitteilen, falls wir uns doch noch vergrößern. Ansonsten werden sie uns erst in ein paar Jahren wieder besuchen.
Eine Vergrößerung kommt für uns eh nicht in Fragen, schon weil wir gar nicht genug Platz für noch mehr Schäfchen hätten. Und wenn ich irgendwann mal den kompletten Käse von 20 Damen verkauft bekomme, geht's uns finanziell gut. Ich muss ja keine 4-köpfige Familie damit ernähren.
Unsere Schafe und meine kleine Käserei machen mir wirklich sehr viel Spaß, aber eben, weil alles so schön klein und übersichtlich ist. Tja, und wie man sieht, ist klein manchmal so verkehrt nicht...
Gestern rief der Herr vom Landkreis an und teilte uns mit, dass die Laborproben unserer Kläranlage in Ordnung waren. Ein Wert war wohl etwas erhöht, aber noch im grünen Bereich.
Und nun kommt der Hammer! Sie werden uns nicht jedes Jahr beproben! Wir sollen lediglich mitteilen, falls wir uns doch noch vergrößern. Ansonsten werden sie uns erst in ein paar Jahren wieder besuchen.
Eine Vergrößerung kommt für uns eh nicht in Fragen, schon weil wir gar nicht genug Platz für noch mehr Schäfchen hätten. Und wenn ich irgendwann mal den kompletten Käse von 20 Damen verkauft bekomme, geht's uns finanziell gut. Ich muss ja keine 4-köpfige Familie damit ernähren.
Unsere Schafe und meine kleine Käserei machen mir wirklich sehr viel Spaß, aber eben, weil alles so schön klein und übersichtlich ist. Tja, und wie man sieht, ist klein manchmal so verkehrt nicht...
Donnerstag, 16. August 2012
Sommertrend
Topaktuell finden unsere Damen in diesem Sommer den "Maskierter-Rächer-Look"
Falls jemand modisch interessierte Schafe hat, so funktioniert's:
1. Man suche sich einen Nadelbaum und nage dessen Rinde großflächig ab
2. Warten bis die Stelle harzt
3. Ordentlich mit dem Schädel dran rubbeln
4. Bei Süd/West-Wind (5 Windstärken sollten es schon sein) die staubigste Stelle der
Weide aufsuchen, hinlegen und abwarten - fertig
Man kann das Ganze beschleunigen, indem man den Kopf an alten Holzlatten schubbelt
Angenehmer Nebeneffekt: Die Damen duften herrlich nach Fichtennadeln...
Falls jemand modisch interessierte Schafe hat, so funktioniert's:
1. Man suche sich einen Nadelbaum und nage dessen Rinde großflächig ab
2. Warten bis die Stelle harzt
3. Ordentlich mit dem Schädel dran rubbeln
4. Bei Süd/West-Wind (5 Windstärken sollten es schon sein) die staubigste Stelle der
Weide aufsuchen, hinlegen und abwarten - fertig
Man kann das Ganze beschleunigen, indem man den Kopf an alten Holzlatten schubbelt
Angenehmer Nebeneffekt: Die Damen duften herrlich nach Fichtennadeln...
Dienstag, 14. August 2012
Überraschung am Morgen
Heute morgen schellte der Postbote. Merkwürdig. Wir erwarteten doch gar nix. Okay, Rechnungen, aber dafür klingelt der nicht...
Er brachte ein Päckchen! Von Anne/Helioni!
Sie hat sich so sehr über den "Liebster-Blog-Award" gefreut, dass sie mir ein "kleines Dankeschön" geschickt hat! Wunderschön gefärbte Wolle, begleitet von Tee und einem lieben Brief.
Die rote Wolle ist übrigens von unserer "Amy"
Liebe Anne, das war aber schon ein recht großes Dankeschön! Ich habe mich riesig darüber gefreut. Vielen, vielen Dank für die wunderschöne Wolle. Und den Tee hab' ich wirklich bitter nötig...
Ich habe das Foto von Amy für dich übrigens nicht vergessen. Ich warte nur darauf, dass sie sich mal in einen Platzregen stellt. Sie ist nämlich maskiert!!! Das scheint diesen Sommer bei unseren Damen groß in Mode zu sein... Aber dazu schreibe ich in den nächsten Tagen noch was, natürlich mit den entsprechend witzigen Fotos.
Er brachte ein Päckchen! Von Anne/Helioni!
Sie hat sich so sehr über den "Liebster-Blog-Award" gefreut, dass sie mir ein "kleines Dankeschön" geschickt hat! Wunderschön gefärbte Wolle, begleitet von Tee und einem lieben Brief.
Die rote Wolle ist übrigens von unserer "Amy"
Liebe Anne, das war aber schon ein recht großes Dankeschön! Ich habe mich riesig darüber gefreut. Vielen, vielen Dank für die wunderschöne Wolle. Und den Tee hab' ich wirklich bitter nötig...
Ich habe das Foto von Amy für dich übrigens nicht vergessen. Ich warte nur darauf, dass sie sich mal in einen Platzregen stellt. Sie ist nämlich maskiert!!! Das scheint diesen Sommer bei unseren Damen groß in Mode zu sein... Aber dazu schreibe ich in den nächsten Tagen noch was, natürlich mit den entsprechend witzigen Fotos.
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