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Montag, 22. Februar 2016

Nadelfilzen Teil 1

Vor Jahren habe ich mir mal ein paar Filznadeln zugelegt und, außer völlig zerstochenen Fingern, auch noch einen Minibären zustande gebracht.
Merke: Keine Eisbären (weiße Schafe, Gänse etc.) filzen, wenn man das noch nicht kann, sonst sehen sie anschließend aus, als seien sie in ein Gemetzel geraten... Für den Anfang eignet sich eine Wollfarbe deutlich besser, auf der das getrocknet Blut anschließend nicht zu sehen ist...
Angesichts meiner zerstochenen Finger beschloss ich, dass Nadelfilzen wohl nicht das richtige Hobby für mich ist.
Nun war ich im Dezember wieder auf dem Wollfest in Winschoten. Und da waren sooo viele schöne nadelgefilzte Dinge! Prompt habe ich neue Filznadeln erstanden...
Gestern habe ich mich dann endlich getraut. Diesmal plane ich gleich ein größeres Projekt, das die Gefahr des Fingerstechens ein wenig senkt. Vorsichtshalber habe ich aber doch rot als Farbe gewählt.
Nun bin ich sehr gespannt, ob ich es so hinbekomme, wie ich mir das denke :-D.
Und Ihr dürft raten, was es werden soll.

Nachtrag: Bisher sind die Finger noch heil!




Donnerstag, 4. Februar 2016

Autoren-Jubiläum

Gestern vor 2 Jahren habe ich mein erstes Buch veröffentlicht, als Selfpublisherin (auch wenn mir dieser Begriff damals gänzlich unbekannt war) und als Taschenbuch, da ich den E-Book-Markt so gar nicht im Blick hatte.
Vollkommen blauäugig und ahnungslos kämpfte ich mich durch das englischsprachige Amazon- createspace-Programm und war am Ende stolz wie Oskar auf ein wirklich grauenhaft gesetztes Taschenbuchexemplar :-D.
Ich hatte auch nicht die leiseste Ahnung, wie man sowas vermarkten soll - aber ich hatte Unterstützung!
An dieser Stelle möchte ich meinen ganz besonderen Dank an die liebe "Beyenburgerin"  aussprechen, die die Idee hatte, mein Buch auf ihrem tollen Blog zu bewerben. Außerdem stellte sie den "Grünlandmord" im Forum des Spinnradclubs und im Schafforum vor. Den Mitgliedern von Petzi's Spinnradclub ist es übrigens zu verdanken, dass es den Krimi kurze Zeit später auch als E-Book gab. Vielen Dank für diese Anregung!
Bis heute kann ich kaum glauben, was dann geschah. Niemals hätte ich gedacht, in der Vielzahl von Büchern überhaupt wahrgenommen zu werden! Doch ich wurde wahrgenommen, sogar von einem Verlag.
So war ich dann ab Mai 2014 Verlagsautorin und im Besitz etlicher Verträge für zukünftige Krimis. Ich vermute, dass ich ohne diese Verträge nicht halb so viel geschrieben hätte... :-D
Allerdings stellte ich im Nachhinein fest, dass mir, trotz gewisser Schwierigkeiten (ich bin bekennender Computerversager), das Selfpublishing doch sehr viel Spaß gemacht hatte.
Darum erblickte noch im Herbst 2014 Ann-Sophie Holtland das Licht der Welt. Ann-Sophie ist leidenschaftliche Selfpublisherin und ihr Herz schlägt für das Schreiben magischer Geschichten, Susanne Ptak löst lieber Mordfälle :-).
Übrigens hatte ich gar nicht geplant, Ostfrieslandkrimis zu schreiben. Ich lebe halt in Ostfriesland und da meine Geschichte in einer ländlichen Umgebung spielen sollte - "Grünlandmord" passt schlecht in eine Großstadt -  bot sich das einfach an.
Mein Mann sagte: "Schreib doch Ostfrieslandkrimi drauf. Regionalkrimis sind doch im Moment total angesagt." So wurde es ein Ostfrieslandkrimi.
Erst danach fiel mir auf, wie viele es davon schon gab. Wie meine liebe Ostfrieslandkrimiautoren-Kollegin (was für ein Wort :-D) Elke Bergsma, der es ähnlich ergangen war, letzthin sagte: "Wenn du dir einen roten Golf kaufst, dann siehst du plötzlich überall welche."
Aus heutiger Sicht war es allerdings eine ausgesprochen glückliche Entscheidung. Wer weiß, ob ich mit einem Großstadtkrimi jemals so viel Erfolg gehabt hätte.
Aber wie auch immer - mein größter Dank gilt Euch, den Leserinnen und Lesern meiner Geschichten! Einige von Euch sind zu richtigen Fans geworden und das macht mich stolz und glücklich!
Danke dafür, dass Ihr es mir möglich macht, den Traum zu leben, den ich schon als Zehnjährige hatte!
So sah er aus, der erste "Grünlandmord"

Donnerstag, 14. Januar 2016

Das Hexendorf

Es ist geschafft! Ich darf Euch meinen (oder besser gesagt: Ann-Sophie Holtlands :-) ) ersten Fantasy-Roman vorstellen.
Wieder hat mich Amazon damit überrascht, wie schnell sie so ein Buch an den Start bringen.

Allen interessierten Lesern wünsche ich ganz viel Spaß dabei, Hannah ins Hexendorf und nach Svartalfheim, die magische Welt der Dunkelalben, zu begleiten!


http://www.amazon.de/Das-Hexendorf-Albenblut-Ann-Sophie-Holtland-ebook/dp/B01AK9B53G/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1452702736&sr=8-4&keywords=ann-sophie+holtland

Dienstag, 22. Dezember 2015

Frohe Weihnachten

Nun ist es schon wieder soweit. Weihnachten hat quasi schon einen Fuß in der Tür und steht nicht nur davor. Eigentlich schade, denn mir ist das Liebste an Weihnachten der Beginn der Adventszeit. Alles scheint dann irgendwie ruhiger und gemütlicher abzulaufen - vermutlich in Vorbereitung auf den kurz vor dem eigentlichen Fest ausbrechenden Weihnachtsstress...
Trotz aller weihnachtlichen Hektik liest man doch gerade jetzt allerlei Besinnliches oder auch Rührseliges, besonders in den sozialen Netzwerken.
Und selbstverständlich will auch ich mich da nicht ausschließen und möchte einfach mal DANKE sagen.
Danke, an all die Menschen, die meine Bücher lesen!
Ihr seid meine persönlichen Weihnachtselfen. Denn Ihr habt mir meinen größten Wunsch erfüllt und mir die Möglichkeit gegeben, den tollsten Job dieser Erde zu machen und auch noch davon leben zu können, was immer mein Traum war.
Für mich selbst wünsche ich mir jetzt, dass ich noch viele Ideen für Geschichten habe, die Euch gefallen werden.
Euch allen wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben.
Möge das neue Jahr Glück und Gesundheit für Euch bereithalten.


Ich spendiere noch ein bisschen Schnee vom letzten Jahr
 


Dienstag, 1. Dezember 2015

Mord in Wiesmoor

Es ist soweit! Doktor Josefine Elisabeth Brenner ermittelt wieder! Diesmal bei Eis und Schnee während eines Strickworkshops auf einem ostfriesischen Bauernhof. Natürlich - wer hätte es gedacht? - stolpert sie prompt wieder über eine Leiche.
Auch Enkelin Jessica und Mops Sir Toby sind wieder mit von der Partie, ebenso wie die Kommissare Coordes und Toben.

Der Vorverkauf für E-Book und Taschenbuch startet am 4.12., Veröffentlichungstermin ist der 14.12.

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und Spannung!

Sonntag, 29. November 2015

Schwarze Facebook-Schafe

Grundsätzlich mag ich Facebook ja sehr. Ich habe viele Menschen aus vergangenen Zeiten wiedergefunden - oder sie mich - was mich sehr freut. Außerdem habe ich liebe Freundinnen und Kolleginnen gefunden, die zwar quasi um die Ecke wohnen, die ich aber in der "freien Wildbahn" vermutlich nie kennenglernt hätte.
Und natürlich ist Facebook eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit, meine Bücher vorzustellen :-).

Da ich manchmal recht abenteuerlustig bin - sofern es keinen körperlichen Einsatz meinerseits erfordert - nehme ich auch hin und wieder Freundschaftsanfragen an, deren Herkunft nicht gleich ganz offensichtlich ist.
So war es auch bei dem kanadischen Tierarzt.
Vor einigen Wochen schickte er mir eine Anfrage, bedachte mich aber auch gleich mit einer Nachricht, in der er sich vorstellte: Er sei Witwer mit einer 8jährigen Tochter und da ihn seine Arbeit und die Erziehung des Töchterleins sozialkontaktmäßig doch sehr einschränken würde, er überdies auch nicht verreisen könne, suche er nach kulturellem Austausch via Facebook.
Nun stuft das weibliche Gehirn einen alleinerziehenden Vater, dessen Hobbys Golfspielen und Kinobesuche mit der Tochter sind, als potentiell ungefährlich ein. Dennoch habe ich immer im Hinterkopf, dass das Internet an sich ja recht geduldig ist was die eine oder andere Lüge betrifft...
Wir tauschten also ein paar nette PNs aus, in denen er mir von seiner Arbeit als Tierarzt, Fachrichtung Pferde, erzählte.
Auf die Nachfrage, wo denn genau in Kanada er leben würde, bekam ich allerdings nie eine Antwort. Nun ja, manche Leute nehmen es mit der Privatsphäre halt sehr genau, wobei Kanada nun nicht gerade klein ist...
Nach 14 Tagen wurden die Nachrichten plötzlich seltsam. Er schrieb theatralische Sätze über die Bedeutung von Freundschaften und betonte stets, wie wichtig ihm doch unsere Freundschaft sei und wie sehr sie sein Leben bereichern würde. Öhm, ja ... wusste ich jetzt auch nicht wirklich, was ich darauf schreiben sollte...
Während ich noch darüber nachdachte, ob ich diese, sich etwas merkwürdig entwickelnde Freundschaft womöglich beenden sollte, schrieb er mir plötzlich, dass er ein tolles Jobangebot in Australien habe und für mehrere Wochen dorthin ginge.
Auf meine Frage, was denn wohl mit Töchterchen, deren Namen ich bis heute nicht erfahren habe, passieren würde, gab es keine Antwort. Dafür wurden die Nachrichten aber wieder normaler. Er berichtete von seiner Arbeit und der Farm, auf der er war. Meine Bitte, doch mal ein Foto zu posten, wurde allerdings ignoriert.
Letzte Woche ging es dann wieder mit dem Freundschaftsgesülze los.
Vorgestern kam eine ellenlange Nachricht, deren Inhalt mein doch eher übersichtliches Englisch an seine Grenzen stoßen ließ. Es ging um das Verladen von Verkaufspferden, das gute Geschäft, welches sich mit weltweitem Pferdeverkauf machen ließe und irgendwelche Steuern, die in Australien noch vor dem Verkauf der Pferde zu entrichten seien. Hallo! Ich kenne mich ja schon mit deutschen Steuern nicht aus!
Habe ich dem guten Mann also geschrieben, dass mein Englisch für solche Ausführungen nicht reichen würde.
Heute schrieb er mir dann, dass das doch ganz einfach sei. Er biete mir ein Geschäft an! Ich solle ihm doch mal eben 5.000 Pfund überweisen und bekäme dafür eine 15%ige Beteiligung... Die Frankfurter Bank, die die Transaktion möglichst schnell über die Bühne bringen würde, nannte er gleich dazu...
Ich habe ihn natürlich sofort blockiert, frage mich allerdings: Gibt es tatsächlich Leute, die auf so was reinfallen???

Seit gestern habe ich auch einen neuen FB-Freund. Amerikaner mit asiatischer Abstammung, dem Namen nach zu urteilen. Dummerweise habe ich keine Ahnung von asiatischen Namen - ich dachte es sei eine Frau :-D
Schon in der ersten PN teilte er mir mit, dass er seit 4 Jahren Witwer ist und sein 14jähriger Sohn in England studiert. Der arme Junge wird dort furchtbar gemobbt, weil er keine Mutter mehr hat und er hat eigentlich nur über E-Mail Kontakt zu ihm...
Jetzt überlege ich, ob ich den Typen gleich blockiere oder ob ich mal abwarte, wie lange es dauert bis der die Kohle für ein Flugticket nach England von mir haben will...

Ein Hoch auf die Blockierfunktion!!

Ich wünsche Euch allen eine schöne Adventszeit mit lieben Menschen und ohne Betrüger