Tatsächlich habe ich sogar vergessen, Spinn-Krimi Nummer 7 mit dem Titel "Familienmord" hier vorzustellen und das will etwas heißen...
Die Bücher sind übrigens das Einzige, was mir dieses Jahr Freude macht!
An dieser Stelle ganz, ganz herzlichen Dank an all meine treuen Leser! Ihr seit die Besten!
Im Frühjahr fing das Chaos schon an. Eigentlich hatte ich vor, mich dem hochaufgetürmten Mist in unserem Schafstall zu widmen, da musste meine Mutter ins Krankenhaus.
Normalerweise geht man ja davon aus, dass Menschen im Krankenhaus geholfen wird. Meiner Mum ging es jedoch schlechter und schlechter und ich pendelte eigentlich nur noch zwischen Krankenhaus und Computer hin und her. Warum Computer? Ich hatte Abgabetermine für meine Bücher...
Nach mehr als 6 Wochen Krankenhausaufenthalt und 2 missglückten Entlassungen (ein Mal habe ich sie am nächsten Tag wieder in die Notaufnahme gebracht, beim zweiten Mal der Rettungswagen, ganze 20 Minuten nach der Entlassung...) hat unser Hausarzt!!! ihr geholfen, indem er die 13!!! im Krankenhaus verordneten Medikamente auf 6 reduzierte... Schon nach ein paar Tagen ging es ihr deutlich besser, was sich zum Glück noch gesteigert hat. Für ihre 78 Lebensjahre mit den Herzproblemen, die sie hat, ist sie jetzt wieder richtig fit! Möge es noch lange so bleiben!
Nachdem unser Grundstück, das eine ganze Weile mehr eine Moorlandschaft ähnelte wieder so weit abgetrocknet war, dass ich einen nächsten Mistversucht wagen konnte, fiel ich prompt vom Misthaufen und verstauchte mir den rechten Fuß... Man macht sich vorher keine Vorstellung davon, wie lange die alltäglichsten Dinge dauern, wenn man einbeinig unterwegs ist... Lediglich das Schreiben klappte noch ohne Einschränkung :-).
Der Scherer, dem wir schon etliche Wochen hinterher telefoniert hatten, kam dann endlich eine Woche nach meinem Missgeschick. Notiz an mich selbst: Nie wieder mit verstauchtem Fuß Schafe einfangen - das macht es nicht besser - ganz im Gegenteil... Nach jetzt 10 Wochen ist der Fuß nämlich immer noch nicht wieder ganz in Ordnung.
Gleichzeitig zog der Göttergatte sich gleich 2!! Leistenbrüche zu, die unbedingt operiert werden mussten...
Also wieder dasselbe Spiel zwischen Krankenhaus und Computer. Nur dass ich dieses Mal beim Auto fahren heulen musste, weil es so weh tat...
Aber damit nicht genug. Unser Collie Connor wurde krank. Diagnose: Spondylose, mehrere leichte Bandscheibenvorfälle und Arthrose... Fortan war ich also auch noch ständig beim Tierarzt, damit die Collienase keine Schmerzen hatte.
Die bisherige Krönung des Ganzen, war dann die letzte Woche:
Montag Tierarzt.
Dienstag Zahnschmerzen, Dienstagnachmittag höllische Zahnschmerzen. Auf Zahnarztsuche begeben. Keinen gefunden, der mich sofort behandelt hätte... Bei einem wurde mir sogar ein Termin für Dezember angeboten!!! Mit Schmerzmitteln betäubt. Hat nicht geholfen. Schlaflose Nacht.
Mittwochmorgen wieder auf Zahnarztsuche begeben. Eine sehr nette Zahnärztin gefunden, die mich von dem schmerzenden Ding befreite!!!
Donnerstagmorgen Tierarzt. Donnerstagabend Lesung in Greetsiel. Meine erste "Solo-Lesung". Die war dann das Highlight der Woche. (Bericht folgt später.)
Freitag Kontrolle beim Zahnarzt. Alles in Ordnung. Wusste ich aber Donnerstag schon, sonst hätte ich nicht über eine Stunde lesen können :-)
Samstag Connor's Schmerzen wurden plötzlich schlimmer - ab zum Tierarzt.
Tja, und dann... Am Sonntagmorgen ging es Connor so schlecht, dass wir diese unglaublich schwere Entscheidung treffen mussten, ihn zu erlösen... Diejenigen unter Euch, die das auch schon durchmachen mussten, wissen was ich meine und wie es mir im Moment geht...
| Running Bear's Connor McLeod 24.04.2005 - 18.10.2015 |
Nun hoffe ich inständig, dass wenigstens der Rest des Jahres ein wenig ruhiger für uns wird.
Langeweile wird total unterschätzt!!!





