Sonntag, 23. Dezember 2012
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Schafe im Schnee...
...wollte ich eigentlich heute fotografieren.
Ja, Ostfriesland liegt unter einer geschlossenen Schneedecke!! 4 cm - übereinander!!
Aber die Schafe sahen das völlig anders. Sie warfen lediglich einen Blick aus der Stalltüre und drehten mir dann regelrecht empört die wolligen Popos zu. Nicht mal eine Klaue haben sie in das weiße Zeugs gesetzt.
Nun, wenn man dem Wetterbericht trauen darf, werden sie sich allerdings überwinden müssen, wenn sie die nächsten Tage nicht im Stall verbringen möchten.
Nur Lotta und Lara, die derzeit nicht im Stall wohnen dürfen, da sie nicht gedeckt werden sollen, wagten sich aus ihrer Hütte.
Und da man im Moment außer Schnee schippen draußen eh nix machen kann, hab' ich Säge und Pinsel geschwungen. Das ist dabei 'rausgekommen:
Mehr dazu auf der "Crazy Sheep Design-Seite".
Ja, Ostfriesland liegt unter einer geschlossenen Schneedecke!! 4 cm - übereinander!!
Aber die Schafe sahen das völlig anders. Sie warfen lediglich einen Blick aus der Stalltüre und drehten mir dann regelrecht empört die wolligen Popos zu. Nicht mal eine Klaue haben sie in das weiße Zeugs gesetzt.
Nun, wenn man dem Wetterbericht trauen darf, werden sie sich allerdings überwinden müssen, wenn sie die nächsten Tage nicht im Stall verbringen möchten.
Nur Lotta und Lara, die derzeit nicht im Stall wohnen dürfen, da sie nicht gedeckt werden sollen, wagten sich aus ihrer Hütte.
Und da man im Moment außer Schnee schippen draußen eh nix machen kann, hab' ich Säge und Pinsel geschwungen. Das ist dabei 'rausgekommen:
Mehr dazu auf der "Crazy Sheep Design-Seite".
Donnerstag, 22. November 2012
Die Käse-Saison ist zu Ende
Nun ist sie endgültig vorbei, die Schafskäse-Saison 2012. Der letzte Tropfen Milch ist verarbeitet und die Kühlschränke sind leer.
Die Mädels sind alle gedeckt und genießen nun ihre Winterpause.
Ich allerdings bin dieses Jahr echt traurig, dass ich nicht noch weiter käsen kann. Da sind noch so viele Ideen, die ich gerne ausprobieren wollte.
Nun muss ich mich bis zum Frühjahr gedulden. Leider ist Geduld nicht gerade mein zweiter Vorname...
Aber da man ja nicht nur mit Schafsmilch kreativ sein kann, habe ich meine Bastelwerkstatt reaktiviert. Und da ich auch über den Winter ein bissel Geld verdienen muss - irgendwie sind die Schafe auch in der melkfreien Zeit sehr hungrig - werkle ich nun an hübschen Dingen für Menschen, die genauso verrückt auf Schafe sind, wie ich.
Los geht's mit handbemalten T-Shirts.
In den nächsten Tagen kommt noch ein wenig "schafige" Deko aus Holz dazu. Wer also Interesse hat, schaut hin und wieder mal auf die neue Seite "Crazy Sheep Design" in diesem blog.
Die Mädels sind alle gedeckt und genießen nun ihre Winterpause.
Ich allerdings bin dieses Jahr echt traurig, dass ich nicht noch weiter käsen kann. Da sind noch so viele Ideen, die ich gerne ausprobieren wollte.
Nun muss ich mich bis zum Frühjahr gedulden. Leider ist Geduld nicht gerade mein zweiter Vorname...
Aber da man ja nicht nur mit Schafsmilch kreativ sein kann, habe ich meine Bastelwerkstatt reaktiviert. Und da ich auch über den Winter ein bissel Geld verdienen muss - irgendwie sind die Schafe auch in der melkfreien Zeit sehr hungrig - werkle ich nun an hübschen Dingen für Menschen, die genauso verrückt auf Schafe sind, wie ich.
Los geht's mit handbemalten T-Shirts.
In den nächsten Tagen kommt noch ein wenig "schafige" Deko aus Holz dazu. Wer also Interesse hat, schaut hin und wieder mal auf die neue Seite "Crazy Sheep Design" in diesem blog.
Sonntag, 14. Oktober 2012
Schafe "umschichten"
Irgendwie bekomme ich es doch jedes Jahr hin, dass ich diverse Schafgruppen habe.
Im Stall und auf der großen Weide sind die Mutterschafe. Im Offenstall und auf der kleinen Weide sind die Jährlinge und zwei Lämmer von diesem Jahr. Und dann haben wir noch eine Weide mit 13 Böcken drauf. Außerdem gibt es da noch Jamie Lee, die inzwischen Freundin und Nachbarin Silke gehört, die aber zum Decken zu uns kommt und erst im nächsten Jahr mit den neuen Lämmern wieder zu Silke umzieht. Außerdem hatte Jamie ja noch ihre Lämmer dabei, von denen eines ein Bock ist, der dringend auf die Bockweide musste, bevor da noch ein Unfall mit der Schwester passiert.
Nun sollten die Jährlinge nicht von Sir Finley gedeckt werden, sondern von einem etwas "windschnittigeren" Bock, zwecks möglichst leichter Lammung. Dafür brauchte ich einen Bock von der Bockweide. Die Lämmer von diesem Jahr werden gar nicht gedeckt, die sollen erstmal Schafe werden.
Also mussten diverse Schafe von A nach B und umgekehrt. Ich hatte tatsächlich schon Albträume deswegen. Besonders die Tatsache, dass wir einen Bock auf die Weide schubsen und einen 'runterzerren mussten bereitete mir Bauchweh. Ich sah sie schon alle munter die Straße lang galoppieren.
Aber es nutzte ja nichts, es musste gemacht werden.
Zuerst holten wir Jamie, und zwar zu Fuß. Sie läuft am Strick mit, wie ein Hund. Silke hatte zwar vorsichtshalber etwas Lockfutter mitgenommen, aber das brauchten wir gar nicht.
Schaf 1 war also schon mal, wo es hin sollte.
Als nächstes das Auto hinters Haus gefahren, Lara und Lotta in Schallgeschwindigkeit aus den Jährlingen sortiert und aus dem Auslauf geschoben. Etwas Futter auf die Ladefläche und schwupps, standen die beiden schon hinten drin! Wer hätte das gedacht!
Zur Erklärung: wir fahren einen Renault Kangoo. Da passen sogar ein paar ausgewachsene Schafe 'rein. Und hinterher kann man ihn, dank Plastikboden, einfach mit dem Schlauch ausspritzen.
Dann fuhren wir die beiden Mädels zu Silke, denn sie werden jetzt Jule, Jamies Mutterlamm, Gesellschaft leisten.
Den Bock verfrachteten wir genauso, wie Lara und Lotta ins Auto. Bevor der überhaupt merkte, wie ihm geschah, war er schon drin.
Also 'rüber zur Bockweide. Dort war inzwischen schon der Göttergatte mit Futter eingetroffen, um die anderen Böcke abzulenken. Und wieder ging alles ratzfatz. Tor auf, Bock 'rein, Jimmy Blue Eyes gegriffen und ins Auto geschubst. Fertig!
Auf der kurzen Fahrt nach Hause hat Jimmy zwar wie verrückt im Auto randaliert. Auch meine Versicherungen, dass er es ziemlich gut getroffen habe, nutzten da gar nichts. Doch sobald wir auf's Grundstück fuhren, brauchte ich nur noch die Türe aufzumachen und sofort sauste er zu seinen Mädels. Seine schönen blauen Augen bekamen gleich Herzchenform...
Ob man es glaubt oder nicht, die ganze Aktion hat tatsächlich nur 40 Minuten gedauert! Kalkuliert hatte ich so 2 Stunden. Wenn uns jemand beobachtet hätte, der hätte geglaubt, dass wir tatsächlich wissen, was wir da tun... Man muss ja auch mal Glück haben.
Im Stall und auf der großen Weide sind die Mutterschafe. Im Offenstall und auf der kleinen Weide sind die Jährlinge und zwei Lämmer von diesem Jahr. Und dann haben wir noch eine Weide mit 13 Böcken drauf. Außerdem gibt es da noch Jamie Lee, die inzwischen Freundin und Nachbarin Silke gehört, die aber zum Decken zu uns kommt und erst im nächsten Jahr mit den neuen Lämmern wieder zu Silke umzieht. Außerdem hatte Jamie ja noch ihre Lämmer dabei, von denen eines ein Bock ist, der dringend auf die Bockweide musste, bevor da noch ein Unfall mit der Schwester passiert.
Nun sollten die Jährlinge nicht von Sir Finley gedeckt werden, sondern von einem etwas "windschnittigeren" Bock, zwecks möglichst leichter Lammung. Dafür brauchte ich einen Bock von der Bockweide. Die Lämmer von diesem Jahr werden gar nicht gedeckt, die sollen erstmal Schafe werden.
Also mussten diverse Schafe von A nach B und umgekehrt. Ich hatte tatsächlich schon Albträume deswegen. Besonders die Tatsache, dass wir einen Bock auf die Weide schubsen und einen 'runterzerren mussten bereitete mir Bauchweh. Ich sah sie schon alle munter die Straße lang galoppieren.
Aber es nutzte ja nichts, es musste gemacht werden.
Zuerst holten wir Jamie, und zwar zu Fuß. Sie läuft am Strick mit, wie ein Hund. Silke hatte zwar vorsichtshalber etwas Lockfutter mitgenommen, aber das brauchten wir gar nicht.
Schaf 1 war also schon mal, wo es hin sollte.
Als nächstes das Auto hinters Haus gefahren, Lara und Lotta in Schallgeschwindigkeit aus den Jährlingen sortiert und aus dem Auslauf geschoben. Etwas Futter auf die Ladefläche und schwupps, standen die beiden schon hinten drin! Wer hätte das gedacht!
Zur Erklärung: wir fahren einen Renault Kangoo. Da passen sogar ein paar ausgewachsene Schafe 'rein. Und hinterher kann man ihn, dank Plastikboden, einfach mit dem Schlauch ausspritzen.
Dann fuhren wir die beiden Mädels zu Silke, denn sie werden jetzt Jule, Jamies Mutterlamm, Gesellschaft leisten.
Den Bock verfrachteten wir genauso, wie Lara und Lotta ins Auto. Bevor der überhaupt merkte, wie ihm geschah, war er schon drin.
Also 'rüber zur Bockweide. Dort war inzwischen schon der Göttergatte mit Futter eingetroffen, um die anderen Böcke abzulenken. Und wieder ging alles ratzfatz. Tor auf, Bock 'rein, Jimmy Blue Eyes gegriffen und ins Auto geschubst. Fertig!
Auf der kurzen Fahrt nach Hause hat Jimmy zwar wie verrückt im Auto randaliert. Auch meine Versicherungen, dass er es ziemlich gut getroffen habe, nutzten da gar nichts. Doch sobald wir auf's Grundstück fuhren, brauchte ich nur noch die Türe aufzumachen und sofort sauste er zu seinen Mädels. Seine schönen blauen Augen bekamen gleich Herzchenform...
Ob man es glaubt oder nicht, die ganze Aktion hat tatsächlich nur 40 Minuten gedauert! Kalkuliert hatte ich so 2 Stunden. Wenn uns jemand beobachtet hätte, der hätte geglaubt, dass wir tatsächlich wissen, was wir da tun... Man muss ja auch mal Glück haben.
| Jimmy Blue Eyes |
Mittwoch, 19. September 2012
Sendetermin
Für die, die heimatLIVE sehen können: Morgen um 17.00 Uhr in heimatHEUTE sind unsere Wollis zu bewundern.
Frau Brinkmann hat mir gemailt, dass irgendwann auch noch ein 8minütiges Portrait kommt! Außerdem hat sie mich beruhigt, denn die Aufnahmen sind wohl schön geworden! Freut mich natürlich riesig!
Frau Brinkmann hat mir gemailt, dass irgendwann auch noch ein 8minütiges Portrait kommt! Außerdem hat sie mich beruhigt, denn die Aufnahmen sind wohl schön geworden! Freut mich natürlich riesig!
Sonntag, 16. September 2012
Guck mal, wir sind im Fernsehen...
... ist der Slogan des Regionalsenders "heimatLIVE". Leider nur über Internet für EWE-DSL-Kunden. Aber wir sind am Donnerstag dabei!
Letzten Donnerstag rückte Frau Brinkmann von heimatLIVE mit ihrer Kamera-Ausrüstung hier an und filmte munter etliche Stunden in der Käseküche, am Verkaufswagen und natürlich im Stall.
Womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte, war, dass ich auch verkabelt wurde und auch noch was sagen musste!
Eigentlich kann ich ja reden, wie ein Wasserfall, aber sobald einem einfällt, dass da eine Kamera mitläuft - Blutleere im Gehirn! Resultat: wirres Gestammel...
Ich konnte mich tatsächlich nicht mehr erinnern, warum Menschen mit Laktoseintoleranz Schafs- und Ziegenmilch vertragen. Und normalerweise kann Schafskäser sowas 'runterbeten, wenn man ihn morgens um 5.00 Uhr aus dem Tiefschlaf holt. Dient es doch der Werbung.
Frau Brinkmann war allerdings sehr geduldig und hatte auch ganz offenbar viel Spaß an der Sache. Vor allen Dingen an unseren Wolligen.
Unsere technisch interessierten Mädels, Holly und Hope, haben auch prompt das Objektiv abgeschlabbert. Und obwohl daraufhin die Linse vom Schafschnodder befreit werden musste, kamen die gemachten Schafsnasen-Aufnahmen sehr gut an.
Alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht und war wirklich interessant. Nun hoffe ich mal, dass ich mich nicht all zu dusselig angestellt habe und was brauchbares dabei herausgekommen ist. Am Ende wird eh alles auf 3 - 4 Minuten zusammen geschnitten. Und schließlich sollen die Leute ja meinen Käse kaufen und nicht meine nicht vorhandenen schauspielerischen Qualitäten bewundern.
Im November werden wir evtl. nochmal was über Wollverarbeitung drehen!
Und wenn dann vielleicht eines schönen Tages der NDR hier auftauchen sollte, bin ich ja schon Fernsehprofi...
Letzten Donnerstag rückte Frau Brinkmann von heimatLIVE mit ihrer Kamera-Ausrüstung hier an und filmte munter etliche Stunden in der Käseküche, am Verkaufswagen und natürlich im Stall.
Womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte, war, dass ich auch verkabelt wurde und auch noch was sagen musste!
Eigentlich kann ich ja reden, wie ein Wasserfall, aber sobald einem einfällt, dass da eine Kamera mitläuft - Blutleere im Gehirn! Resultat: wirres Gestammel...
Ich konnte mich tatsächlich nicht mehr erinnern, warum Menschen mit Laktoseintoleranz Schafs- und Ziegenmilch vertragen. Und normalerweise kann Schafskäser sowas 'runterbeten, wenn man ihn morgens um 5.00 Uhr aus dem Tiefschlaf holt. Dient es doch der Werbung.
Frau Brinkmann war allerdings sehr geduldig und hatte auch ganz offenbar viel Spaß an der Sache. Vor allen Dingen an unseren Wolligen.
Unsere technisch interessierten Mädels, Holly und Hope, haben auch prompt das Objektiv abgeschlabbert. Und obwohl daraufhin die Linse vom Schafschnodder befreit werden musste, kamen die gemachten Schafsnasen-Aufnahmen sehr gut an.
Alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht und war wirklich interessant. Nun hoffe ich mal, dass ich mich nicht all zu dusselig angestellt habe und was brauchbares dabei herausgekommen ist. Am Ende wird eh alles auf 3 - 4 Minuten zusammen geschnitten. Und schließlich sollen die Leute ja meinen Käse kaufen und nicht meine nicht vorhandenen schauspielerischen Qualitäten bewundern.
Im November werden wir evtl. nochmal was über Wollverarbeitung drehen!
Und wenn dann vielleicht eines schönen Tages der NDR hier auftauchen sollte, bin ich ja schon Fernsehprofi...
Freitag, 7. September 2012
Die Deckzeit hat begonnen
| Ja, bei uns möchte auch der Bock auf den Melkstand - schließlich gibt's da was zu Fressen... |
Allerdings war Finley von Anfang an ein Sorgenkind.
Nach ungefähr einer Woche wurde er plötzlich krank, fraß nicht und hatte Fieber. Der sofort herbeigerufene Tierarzt meinte, dass sei eine Umstellungsinfektion. Er wurde im neuen Stall mit Bakterien konfrontiert, auf die sich das Immunsystem erstmal einstellen musste. Wegen des Fiebers hat der Tierarzt dann aber vorsichtshalber Penicillin gespritzt. Keine Minute später fiel Finley plötzlich um und röchelte nur noch! Himmel, war ich in Panik! Und auch unseren Tierarzt habe ich noch nie so rennen sehen. Er sagte nur "anaphylaktischer Schock" und sprintete davon, um kurz darauf mit der nächsten Spritze wieder aufzukreuzen. Offenbar hatte er das Richtige erwischt und schon kurz nach Gabe der Spritze ging es Finley wieder besser. Auch die Infektion hatte er zwei Tage später heil überstanden.
Als nächstes fiel mir auf, dass der gute Fips im Gegensatz zu unseren Ostfriesen-Böcken ziemlich schlecht "bestückt" war. Also das, worauf es bei einem zukünftigen Deckbock ankommt, war nicht besonders gut ausgebildet. Darum habe ich mal beherzt zugegriffen und - nur Wolle!!!! Kein Familiensilber im Beutelchen!!!
Auch benahm er sich nicht so, wie die anderen Böcke, die schon richtige Rüpel waren und ständig irgendwelche Rangeleien austrugen. Finley sah sich das Ganze immer nur an und drehte sich dann fast angewidert weg. So langsam machte ich mir echt Sorgen, ob das denn mit meiner Wensley-Dairy-Zucht was werden würde.
Im Januar kam der Tierarzt zum Impfen. Natürlich habe ich ihn gleich genötigt, Finley's Männlichkeit zu überprüfen. "Alles wie es muss", war die Antwort. "Vielleicht ein bissel klein, aber für Nachwuchs sollte er sorgen können."
Allgemeines Aufatmen, aber natürlich kein Grund, im Frühjahr unseren Scherer, der selbst mal Wensleydales gezüchtet hat, auch nochmal nachschauen zu lassen. Der nun wieder lachte sich fast schlapp, als ich ihm von meinen Bedenken berichtete, und erklärte mir, dass er früher bei den Böcken auch echte "Spätzünder" gehabt und sich die gleichen Sorgen gemacht hätte. Dennoch fühlte auch er vorsichtshalber nochmal nach und meinte dann, ich dürfe mich auf Wensleydale-Nachwuchs im nächsten Jahr freuen.
Sir Finley wäre aber nicht Sir Finley, wenn er uns nicht doch noch einen gehörigen Schrecken eingejagt hätte. Nachzulesen unter Angst um Sir Finley
Letze Woche war er dann wieder total merkwürdig drauf. Aber nicht so richtig krank, mehr verwirrt. Ob er wohl...? Also flugs den Markierstift aus dem Schrank geholt und dem Bock die Brust angemalt. Findet er übrigens total toll! Mit halbgeschlossenen Augen steht er da und lässt sich anpinseln. Wedelt mit dem Schwanz wie ein Lämmchen.
Und schon abends wurde ich hiermit belohnt:
Inzwischen hat er schon 2 Mädels "vernascht" und ich hoffe, dass die anderen jetzt bald nachlegen, damit die Lammsaison nicht wieder so unendlich lang wird. Ich persönlich würde ja 5 Lammungen pro Tag, 4 Tage hintereinander, bevorzugen. Damit wäre mein Bedarf an nächtlichen Stallbesuchen bei Minustemperaturen deutlich gedeckt. Aber vermutlich lassen sie mich wieder 6 Wochen rennen...
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